H2O

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Schon die Römer hatten das Wasser technisch im Griff. Im Kolosseum inszenierte man ganze Seeschlachten mit Piratenschiffen. Im Londoner Savoy Hotel überschwemmte man 1905 den Innenhof für ein venezianisches Gondelfest. Heute ist das nasse Element sicher technologisch leichter zu handhaben und kann als eindrucksvolles inszenatorisches Mittel Event und Kommunikation im Raum umfließen oder gar zum Protagonisten werden. Das Angebot ist fast so unendlich wie das Meer. Das Gestaltungsmittel Wasser kann den ersten Schritt in die Schwerelosigkeit eines tollen Events auslösen. Das kann dann komisch sein wie Michael Banks „Theatre of Jellyfish“, meeresjungfrauenelegant wie in Sasha Waltz erfolgreicher Inszenierung von Purcells „Dido & Aeneas“, spritzig wie Dickson Oppongs Jonglage mit schier unendlichem Wasserspeien.
Außerhalb der Opernhäuser und des Zirkus, werden hochtechnologische Grafiken in 2D und 3D realisiert, wie von Watershow.de. Da fließen ganze Wasserfälle an Kaufhausfassaden. Aquatique Show aus Straßburg schufen den Kern der mobilen Wassershow in Wolfsburg, die 2013 das größte derartige Spektakel der Welt war und zeigt, wie leistungsfähig heutige Technik ist. Es geht aber auch in Handarbeit. In Zubern und auf Wäscheleinen zaubert Mario Michalak mit Nonsenso einen zünftigen barocken, italienischen oder echt kölschen Waschtag. Mit Gondeln kann er ebenfalls dienen. Auch auf dem Trockenen.

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