Die Donaunixen

Die Donaunixen Foto: Wolfgang Hauck
Man kennt sie seit langer Zeit und im Lied des Nibelungen sagen sie die Zukunft voraus. Sie sind allgegenwärtig. Tauchen unvermutet aus den Fluten auf und wer ihnen begegnet ist verzaubert, möchte mit ihnen spielen und ihnen in die Fluten folgen. Doch ehe man es sich versieht, sind sie verschwunden. Ein Spiel der Wellen, eine Illusion der Wasserspiegelungen?

Diese elemenateren Wessen lassen sich nicht fangen, man kann von Glück sprechen, wenn wir ihnen begegenen. Auch Riesen und Zwerge sind Ihre Begleiter. Die Donaunixen spielen, tanzen und verirren sich auch einmal an Land. Glauben Sie nicht ihren Versprechungen, das gehört
zum Spiel, aber höhren Sie auf ihren Rat!

Im Nibelungenlied, sind es die Donaunixen, die als Zukunftsseher und Helfer aus den Fluten der Donau auftauchen. So sagen sie Hagen die tragische Zukunft voraus. Die Donaunixe vom Hößgang rettet den Fährmann Kilian. Er setzt in einer stürmischen Nacht eine Gräfin mit ihren drei Kindern über den gefährlichen Strudel. So kann sich die Gräfin in höchster Not vor den Türken retten. Doch Kilian kommt dabei in große Gefahr.

Das geschah im Jahr 1529 und ist lange her. Aber was bedeuteten schon Jahrhunderte für Nixen? Nichts! Ein kurzer Wellenschlag der Geschichte.

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