Haute Couture auf Stelzen

Haute Couture auf Stelzen
Das Theaterensemble „Die Stelzer" aus Landsberg am Lech präsentierte neue Modemarken eines großen Kaufhauses - Eine Symbiose aus Kunst und Event, die funktioniert hat!  

Um sich im gehobenen Marktsegment der Mode ganz neu zu platzieren, setzte eine große Kaufhauskette vor zwei Jahren auf die komplette Umstrukturierung ihrer Warenhäuser. Das neue Konzept sah vor, zahlreiche neue, namhafte Nobel-Modemarken ins Sortiment aufzunehmen und sich damit ganz neu zu positionieren. Diese wichtigen Veränderungen sollten den Kunden auf ganz besondere Weise präsentiert werden. Schließlich galt es, das neue Image, das die Kaufhauskette darstellen wollte, entsprechend zu transportieren. Hier war mehr gefordert als eine reine Werbemaßnahme - ein Event der Spitzenklasse sollte es werden, etwas, das es so bisher noch nie gab, etwas Einzigartiges, das jedermann in Erinnerung bleibt. 

Das Theaterensemble „Die Stelzer" aus Landsberg am Lech war DER kompetente Partner für diese Aktion. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im Bereich  Theater auf Stelzen zählen „Die Stelzer" heute zu einem der größten und ältesten Ensembles des Genres und haben es über die Jahre maßgeblich geprägt und entwickelt. Mit ihrer jüngsten Performance „Haute Couture auf Stelzen" waren sie für die geplante Aktion prädestiniert - wird hier doch eine spektakuläre Fashion-Show inszeniert, in der hoch elegante schwarz-weiße Stoffe von Pierre Frey  (Paris) und Élitis (Toulouse) die Hauptrolle spielen. Diese exklusiven Stoffe, die eigentlich ihren Platz an Wandbekleidung, Vorhängen und Bezügen finden, sind von den Stelzern „zweckentfremdet" und zu wunderschönen, edlen Damenkostümen verarbeitet worden.  

Eine ganz besondere Inszenierung also, die die Aufmerksamkeit vieler Medien auf sich  gezogen hat und unter anderem wunderschön in der Zeitschrift „Elle Décoration" vorgestellt wurde. Auf diese Weise wurden die Verantwortlichen des Kaufhauses auf das Theaterensemble aus Bayern aufmerksam. Die edlen Kostüme in Kombination mit der eindrucksvollen Darbietung auf bis zu 1,60 m hohen Stelzen, passten sehr gut als Thema in das neue Konzept des
Kaufhauses. In der Marketingabteilung des Unternehmens war man begeistert und hatte gleich die Idee zur konkreten Umsetzung: Schaufenstergroße Bilder in Kombination mit lebendigen Bildern auf der Straße - Mode zum Anfassen und Staunen also. So war der Grundstein für die Zusammenarbeit gelegt.  

Mit ihrer Haute-Couture-Inszenierung agierten „Die Stelzer" direkt vor der Filiale des Kaufhauses und fungierten damit quasi als „Türöffner". Riesige, imposante Stelzen-Frauen flanierten in ihren prächtigen Kostümen durch die Fußgängerzone und mischten sich unter die Passanten. Ein ganz besonderes „Bonbon", mit großer Wirkung: Sie verteilten Rosen an Passanten und Kunden. Diese stellten so etwas wie eine „Eintrittskarte" für die Kunden dar. Das Rosenthema zog sich wie ein roter Faden durch alle Shops. Im gesamten Kaufhaus hingen zudem Plakate mit Bildern der Stelzer in ihren Haute Couture Kostümen. Das Schaufenster - mit den beeindruckenden Maßen von 26 m Breite und 4 m Höhe - war mit einem entsprechend vergrößerten Foto der Stelzer ausgefüllt worden, was dadurch eine enorme Dominanz hatte.  

Die Kombination aus der Dekoration im Schaufenster und der davor stattfindenden Aktion kam sehr gut an, gerade durch den Effekt der Doppelung: „Allein schon die Fotos waren beeindruckend, und im Zusammenspiel mit dem  Live-Auftritt war die Wirkung natürlich noch größer", meinte ein Verantwortlicher des Kaufhauses. Insgesamt handelte es sich um eine bestens durchdachte Gesamtinszenierung, eine geschlossene  Konzeption - angefangen vom Auftritt in der Fußgängerzone, über die Rosen-Geschenkaktion, bis zum Bildmaterial im Schaufenster, im Aufzug sowie im ganzen Haus. Assoziationen bei den Zuschauern: Faszination, Neugier und Entdeckungslust. Die Leute wurden neugierig auf das Kaufhaus, sahen es in einem anderen Licht und fragten sich: Was gibt es in einem Kaufhaus, das ein solch niveauvolles, künstlerisches Event auf die Beine stellt, eigentlich noch alles? 

Nicht nur bei Passanten und Kunden, die das Schauspiel zum Teil länger als 20 Minuten betrachteten und fotografierten, kam die Aktion sehr gut an. Auch die Mitarbeiter der Kaufhaus-Filiale wurden motiviert - schließlich bedienten sie an diesem Samstag rund 60.000 Kunden. Auch hier zeigt sich: eine in jeder Hinsicht gelungene Veranstaltung. Das Vorhaben, ein Event der Spitzenklasse zu organisieren, um das neue Marktsegment und auch das veränderte Image zu präsentieren, ist geglückt. Durch eine Symbiose zwischen Kunst und Event, die funktioniert hat, ohne dass der künstlerische Anspruch verloren ging. Theater als Event und Kaufhaus als Bühne - eine interessante und viel versprechende Verschmelzung!

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