5 Minutes 5 Ideas – Von digitalen (Zwischen-)Lösungen zur Verantwortung der Kunst

5 Minutes 5 Ideas – Von digitalen (Zwischen-)Lösungen zur Verantwortung der Kunst
5 Minutes 5 Ideas – Von digitalen (Zwischen-)Lösungen zur Verantwortung der Kunst
1. Zooming In – Nach Innen schauen und spüren, was im Kern ist
Gründer und Puppenbauer Tobias baut an einer rein-mechanischen 7 Meter Figur „Vector“ und hatte hier kreativen Fokus. Co-Founder + Musical Director Stefan begeistert mit globalem Denken und lokaler Aktion die Nachbarschaft mit dem Kora-Konzert-Spaziergängen und westafrikanischen sphärischen Klängen jeden Sonntag, die neue Verbindungen schaffen. Creative Dynamo Fabian bringt mit „Artistic Recording“ unterhaltsame und philosophische Momente zu Online-Konferenzen.
Das komplette Ensemble freut sich auf den baldigen Wiedereinzug in die Wagenhallen und bleibt motiviert und kreativ und arbeitet an neuen Formaten aber genießt auch die Quality Time mit Familie und Freunden, die zum Nach- und Neudenken einlädt.

2. The Arts on Zoom
Ein breites Spektrum an Ideen von der Zoom-Dance-Party mit Künstlern und dem kleinen DUNDU als DJ über Book-A-Puppet für Break-Out-Sessions bei Konferenzen bis hin zur Virtual Jam. Hier schaffen wir einen intimen Austausch zwischen Musiker + Puppenspieler und zeigen den „hand-made“ – Style unserer Kunst, aber auch die Kraft der Ko-Kreation und des Zuhörens. Zuhören ist der Kern von erfolgreicher Zusammenarbeit in der digitalen Zeit und über den künstlerischen.
DUNDU als Teil der globalen Dance-Partry “Daybreaker” mit dem Thema “Intergalactical Dance” in der “Black-Box".

3. DUNDU on the emotional Live-Stream (siehe Video)
Hier arbeiten wir an den interaktiven Möglichkeiten - auch einen Live-Stream zu einem immersiven Erlebnis zu machen. Wir begleiten digitale und hybrid-Events mit emotionalem Storytelling. Durch unser Kontakt-Netzwerk in Stuttgart haben wir Studio-Flächen und die Technische Infrastruktur für Live-Stream-Optionen.

4. DUNDU – City Light Art Walk mit Augmented Reality
Ein neuer digitaler Ansatz, der Storytelling mit Gamification und Technology verbindet und skalierbar auf Städte angepasst werden kann: Wir arbeiten zur Zeit an der Geschichte, den spielerischen kooperativen Elementen, die die DUNDU Philosophie und Werte reflektieren sollen und der Kollaboration mit Partner für Förderanträge und die technische Umsetzung. Erster Prototyp soll bereits im Sommer verfügbar sein und dann nach Feedback-Loops angepasst werden.

5. Die Kunst ist frei und hat eine Verantwortung
Im Kern sehen wir in der Krise, aber auch nach der Krise die Essenz des Menschlichen und die Sehnsucht nach Verbundenheit: Dies repräsentiert DUNDU und unsere Kunst des gemeinschaftlichen Schaffens und der Ko-Kreation auf einzigartige Weise, aber es kann nur bedingt digital übertragen werden. Die „Design-Challenge“ unsere Performance Corona-fähig zu machen, akzeptieren wir trotzdem und nutzen die Atem-Pause, um weiter nach vorne zu denken und unseren gesellschaftlichen Beitrag mit der Kunst zu leisten.

Dundu ist ein Projekt, für dessen ästhetische Wirkung ein Live Charakter essentiell ist.
Der Zuschauer hat im Raum die Möglichkeit des unmittelbaren Kontakts mit der Puppe, Kommunikation und Interaktivität bilden hier den Spannungsfaktor. Somit werden ein oder eine Gruppe von Zuschauern zum Teil der Inszenierung. Diese Eingliederung des Publikums schafft eine Verbindung zwischen Puppe und Mensch und auch das Publikum untereinander erlebt ein Gemeinschaftsgefühl.

Es ist sehr gut beobachtbar, dass sich die Emotionen vervielfältigen, allein indem ein Zuschauer die Reaktion eines anderen Zuschauers auf die an sich intime Begegnung mit der Puppe, bemerkt.
Die dynamischen Wechselwirkungen von Reaktion des Zuschauers und Aktion der Puppe gilt es nun vom analogen ins digitale zu übertragen. Wie kann in der Isolierung, und der mit ihr eingehenden Vereinzelung des Zuschauers, eine Intimität hergestellt und gleichzeitig das Gefühl eines Zugehörens zu einem Publikumskollektiv aufrecht erhalten werden?

Das gleichzeitige Erleben als Verbindung und Vernetzung. Das Spannungsfeld von Vernetzung und Versprengung des Individuums als auch der Künste an sich soll Betrachtung finden. Wer ist der Mensch in dem sich nun wandelnden Gefüge welches ihn umgibt? Wie muss er sich verändern oder gar neu zusammensetzen um in der veränderten Wirklichkeit zu existieren? Zur Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex ist eine Vertiefung in Kamerarbeit als auch Digitalisierungsaspekte angedacht.

Auf der technischen Seite gilt es ebenfalls neue Spielmöglichkeiten zu entwickeln, die Puppen im Einklang mit den zurzeit bestehenden Corona-Regeln adäquat zu bewegen. Im Einklang mit Abstandsregeln muss die Kommunikation der Spieler untereinander als auch die Spieler-Spieler/Spieler-Puppe Bewegungsübertragung neu konzipiert werden.

Die Krise bringt die Möglichkeit mit sich, etablierte Strukturen zu hinterfragen und neue Wege zu erkunden. Zum Einen in der grundsätzlichen Ensemblesausrichtung. Eine Verlagerung des Fokus von internationalen Projekten hin zu lokalen Aufführungen mit geringerem „Studiopublikum“ und gut integriertem Livestream Publikum, möglicherweise sogar in eigenen Räumen. Zum Anderen mehr inszenatorische Verknüpfungen unterschiedlicher Gewerke, Tanz, Animation, Musik etc.

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D-70191 Stuttgart
DUNDU Giants of Light
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