Von (Sch)Wessis und (Schw)Ossis

Von (Sch)Wessis und (Schw)Ossis Hoi‘ga:da
Sind Württemberger Exklusiv-Schwaben? Ein schwäbisches Musikpanoptikum in Rock & Pop. Schwaben sind nicht gleich Schwaben. Ethnisch, also vom alemannisch-suebischen Urstamm her zwar schon, aber württembergerische und bayerische Schwaben unterscheiden sich erheblich. Die Geschichte hat nämlich ihre eigenwillige Dramaturgie geschrieben. Allen voran der „Oberschreiber“ Napoleon. Während des Württemberger Staatsgebiet in der gesamten Republik umgangssprachlich als Schwaben gilt, sind die bayerischen Schwaben - für die Württemberger ohnehin nur die „Bayera“ - im weiß-blauen Freistaat eine wenig beliebte Minderheit. Daher zieht sich durch das ethnische Schwaben quasi ein Graben. Ähnlich dem, der nach der deutschen Wende die Wessis und Ossis hervorbrachte. So gesehen gibt es auch im Westen und Osten des alemannisch-schwäbischen Stammlandes sogenannte (Sch)Wessis &
(Schw)Ossis. Schwäbisch-musikalische Migration - Schon der Titel musikalischer Wanderung (=Migration) „Elvis, Knackwurscht - und die phonetische Kongruenz“ weist auf einige Unterhaltungsstationen hin. Englische Liedtexte wurden nach dem Wortklang, nicht nach dem Wortsinn übersetzt - also phonetischkongruent. Und so klingen sie wie die anglo-amerikanischen Originale. Der Blick gilt außerdem der Wiege eines der deutschen Lieblingsspielzeuge. Und nach dem Motorsport eher weniger dem Bodymaß-Index zuträglich ist, erzählen und singen wir in unserem Programm u. a. auch über das Thema Fitness ebenso wie über die Höhen und Tiefen von Partnerbeziehungen. PS + Bodymaß-Index. Hoi‘ga:da ist übrigens schwäbisch-phonetisch für „Heimgarten“, früher Treffpunkt der Dorfjugend, heute auf Neudeutsch am ehesten mit „after work party“ zu übersetzten.

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