Mr LoPaper

Mr LoPaper Foto: Thomas Bittera
Ich bin kein traditioneller Clown, ich habe diese Kunst nie studiert.

Als ich es wollte, meinte ein Kollege (Rene Bazinet) es wäre besser, wenn ich es nicht tue. Er hat mir aber auch gesagt, dass ich auf dem richtigen Weg wäre und hat mir im Laufe unserer Spielzeit wichtige Tipps gegeben.

Der wichtigste war „lerne auf das Publikum zu hören, es wird dir sagen, in welche Richtung du gehen sollst“. Es hört sich einfach an, aber ich habe bestimmt zehn Jahre gebraucht, um wirklich zu verstehen und arbeite immer noch daran.

Papierreißen ist eine uralte Varieté-Kunst, die ich als Clown ausübe. Kann Papier komisch
sein? JA! Besonders, wenn die Menschen wenig Bezug zu dieser alten Kunst haben, ist es wichtig, sie mit anderen Elementen zu präsentieren. Mit Toilettenpapier auf dem Kopf, einem Anzug und einem Tutu aus Zeitungspapier, Schuhen aus Saftkartons und buntem Papier, das in witzige Formen gerissen wird, renne ich auf die Bühne, um Spaß zu haben. Wenn ich fertig bin, fahre ich in meinem klapprigen Papier-Auto, ohne Führerschein und ohne TÜV weg. Papier ist geduldig, das Publikum nicht!

Seit zwanzig Jahren arbeite ich als Papierreißer unter anderen beim Roncalli und zuletzt bei Andrè Hellers Magnifico Circus.

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Lorenzo Torres Mr. Lo´s Papershow
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