19.04.2016

Verband der Medien-und Veranstaltungstechnik bedauert Entscheidung im Prozess zur Loveparade-Katastrophe

Verband der Medien-und Veranstaltungstechnik bedauert Entscheidung im Prozess zur Loveparade-Katastrophe

Sicherheit ist das Fundament der Arbeit in der Veranstaltungswirtschaft. Auftraggeber und Auftragnehmer müssen Verantwortung übernehmen. Nur so kann die nachhaltige Professionalisierung gelingen. Kurz vor dem Start der Open-Air-Saison spürt die Veranstaltungsbranche wie sehr ihr Wirtschaftszweig in den vergangenen Jahren gewachsen ist. „Event-Technik boomt“, lässt sich die Entwicklung zusammenfassen. Doch angesichts der Diskussion um die Loveparade-Katastrophe ist es die Aufgabe aller Akteure, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden. Einmal mehr werden wir daran erinnert, wie wichtig Prävention in der Veranstaltungsbranche ist.


Für die Angehörigen und Betroffenen ist es nun sicher noch schwerer, mit den Erlebnissen umzugehen. Aber auch die Verurteilung vermeintlich Schuldiger hätte nichts an der Tragödie geändert. Wir müssen als Branche, deren Teil wir sind, die richtigen Schlüsse aus den Ereignissen ziehen und alles dafür tun, dass Veranstaltungen sicher sind. Hier sind die Betreiber und Veranstalter als Erste gefragt, aber auch die Technik und das Know-how unserer Mitglieder spielen eine große Rolle.

Einmal mehr zeigt sich auch, dass die richtige Auswahl von Auftragnehmern und auch deren Kontrolle elementar für das spätere Ergebnis sind, sei es bei Gutachtern in Strafverfahren, Planern von Sicherheitskonzepten oder bei Dienstleistern in der Veranstaltungstechnik. Sicherheit ist ein elementarer Aspekt unserer Arbeit und ein wichtiger Teil bei der nachhaltigen Professionalisierung der Branche.

DerVerantwortung für die Sicherheit der Beteiligten müssen wir uns jeden Tag bewusst sein und wir müssen ihr einen hohen Stellenwert einräumen. Das ist unsere moralische Verpflichtung und Aufgabe und zwar völlig unabhängig davon, ob eine juristische Schuld festgelegt werden kann oder nicht!

Der VPLT setzt sich deshalb für eine größere Verantwortung bei den Auftraggebern und –nehmern ein. Sobald auf Qualität verzichtet wird, gefährden wir nicht nur die Produktion, sondern auch die Besucher und Nutzer und schaden im Endeffekt der ganzen Branche. Als Interessensvertretung der Dienstleister und Hersteller sieht sich der VPLT deshalb auch als Dialogpartner gegenüber der Politik, der Judikative, der Medien und der Zivilgesellschaft. Der VPLT gestaltet richtungsweisend in den Themenfeldern Bildung, Arbeits-und Sozialpolitik, Wirtschafts- und Industriepolitik sowie Veranstaltungssicherheit für eine zukunftsfähige Branche.

Quelle bzw. Informationen von:

D-30851 Langenhagen
VPLT Magazin -Verband prof. Licht- & Tontechniker
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