29.09.2016

Standing Ovations zur Weltpremiere von "SYMPHONIX"

Standing Ovations zur Weltpremiere von Tänzer der Breakdance-Formation The Saxonz und der Landesbühnen Sachsen auf der Bühne mit dem Orchester der Elbland Philharmonie Sachsen
(Bildquelle: Christoph Seidler)

Rund 1.000 begeisterte Zuschauer feiern im Festspielhaus Hellerau den Crossover aus Breakdance und Contemporary mit einem klassischen Philharmonischen Orchester.


Am 16. und 17. September feierte die Inszenierung "SYMPHONIX" im Festspielhaus Hellerau ihre Weltpremiere – mit zwei restlos ausverkauften Vorstellungen vor rund 1.000 begeisterten Zuschauern und Standing Ovations für das Ensemble: die Tänzer der Breakdance-Formation "The Saxonz" und der Landesbühnen Sachsen, das Orchester der Elbland Philharmonie Sachsen unter der Leitung von Christian Voß, der Choreograf Raphael Hillebrand und der Komponist Karsten Gundermann. Auch Kritiker und Fachleute waren überzeugt: Für tanznetz.de zelebriert das Stück die Grenzüberschreitung zwischen Klassik und Hip-Hop. Und die Sächsische Zeitung feiert das Wagnis der Fusion von Breakdancern und Philharmonikern als Thriumph.

Das moderne Tanzprojekt "SYMPHONIX" prägt ein neuartiges, innovatives Genre, welches die typische Imagination von Klassik und zeitgenössischem Tanz bricht und sich mit der Identität der Hip-Hop-Kultur inszeniert. Die Universalität dieser Kultur wird mitreißend von Tänzern und Musikern in Szene gesetzt und variiert mit Hilfe des Einsatzes kreativer Stilmittel sowie den dahinter stehenden Werten wie Gewaltfreiheit, Solidarität und Toleranz.

Die Tänzer treffen dabei in einem Crossover auf ein klassisches Philharmonisches Orchester und beflügeln sich gegenseitig mit dem Hip-Hop-Sound der 1970er Jahre. „SYMPHONIX“ bringt dabei den Live-Breakbeat zurück auf die Bühne und erinnert an die animierende, aufgeheizte und ausgelassene Stimmung, an Scratching und an die ersten Drum-Computer. In seiner zweiten Sinfonie baut der aus Dresden stammende Komponist Karsten Gundermann eine musikalische Brücke zwischen der Ästhetik klassischer Musik und rebellischer Jugend-Subkultur hin zu Sinfonischem Hip-Hop.

Choreograf und künstlerischer Leiter der Produktion ist Raphael Hillebrand. Geboren in Hong Kong, verbrachte Hillebrand seine Kindheit in Berlin. Er begann seine Karriere als Hip-Hop-Tänzer in Berlin, gewann zahlreiche B-Boy-Battles (u. a. beim Battle of the Year 2006 und dem IBE in Rotterdam). Gleichzeitig wirkte er in Bühnenproduktionen mit – zunächst als Interpret, dann zunehmend in kollektiven Kreationen und heute als Choreograf und Tänzer, u. a. für das Goethe-Institut, das HAU, das Radialsystem, das Schauspielhaus Bochum und das Theater Freiburg. Raphael Hillebrand studierte von 2012 bis 2014 Choreografie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT). Mit seiner Abschluss-Produktion POW tourte er im Herbst 2014 durch Mittelamerika.

Quelle bzw. Informationen von:

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