07.05.2020

Politik setzt erste Signale für Messeneustart

Politik setzt erste Signale für Messeneustart
Biofach, NürnbergMesse
(Bildquelle: Erich Malter)

Länder entscheiden künftig über Messedurchführung auf der Basis von Hygiene- und Abstandsregeln


Künftig sollen die Bundesländer darüber entscheiden, ab wann die Durchführung von Messen unter Einhaltung der Hygiene- und Ab-standsregeln erlaubt ist. Gleichzeitig werden Messen nicht mehr als Teil der Kategorie Großveranstaltungen betrachtet. Das ist Ergebnis der Vereinbarungen von Bundesregierung und Bundesländern am 06. Mai 2020.

Dazu der Geschäftsführer des AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft, Jörn Holtmeier: „Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Neustart der Messewirtschaft, denn Messen werden als In-novations- und Kooperationsplattformen für die Erholung der deut-schen Wirtschaft kurz- und mittelfristig wichtige Impulse geben.“ Die deutschen Messeveranstalter und auch der AUMA stehen den zuständigen Behörden mit ihrer Expertise und Erfahrung in der Durchführung von Messen beratend zur Verfügung. Der AUMA hat bereits Vorschläge dazu ausgearbeitet, die auch hohe Anforderun-gen für Hygiene- und Abstandsregeln bei der Durchführung von Messen erfüllen.

Ein wichtiges Signal für die Messen sei, so Jörn Holtmeier, auch die von den Ländern geplante schrittweise Öffnung der Hotel- und Gastronomiebetriebe. Entscheidend für den Erfolg von Messen im 2. Halbjahr sei dann auch die Öffnung der Grenzen und die Wieder-aufnahme des grenzüberschreitenden Geschäftsreiseverkehrs.

Quelle bzw. Informationen von:

D-10179 Berlin
AUMA - Ausstellungs- u. Messeausschuß der deutschen Wirtschaft e.V.
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