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Nachhaltigkeit und Regionalität – die FILDERHALLE macht sich stark für die Zukunft

vom 09.01.2019 veröffentlicht über meinMemo

Seit September ist die FILDERHALLE Leinfelden-Echterdingen Mitglied der WIN-Charta. Dabei ist die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) eine Initiative innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg. Sie wurde 2010 mit dem Ziel gestartet, die Erfahrungen und das Wissen nachhaltig engagierter Unternehmen zu bündeln und nachhaltiges Wirtschaften zu fördern.

Die FILDERHALLE Leinfelden-Echterdingen hat sich bereits seit dem Jahr 2012 auf Umweltaktivitäten und Umwelttauglichkeit prüfen lassen und sich nach den international anerkannten Kriterien der „Green Globe Certification“ zertifizieren lassen. Dabei war die Zertifizierung als Anfang eines Entwicklungsprozesses zur Nachhaltigkeit gedacht, welcher nun mit dem Beitritt zur WIN CHARTA als regionales Nachhaltigkeitsmanagementprogramm noch weiter verbessert und fortgesetzt werden soll.

Mit dem Beitritt zur WIN CHARTA verpflichtet sich die FILDERHALLE Leinfelden-Echterdingen GmbH zur unternehmerischen Verantwortung für Nachhaltigkeit bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen sowie entlang der gesamten Prozesskette. Das Thema Nachhaltigkeit soll dabei in allen Unternehmensbereichen und Geschäftsfeldern positioniert werden. Ökologisch und ökonomisch verantwortungsbewusst handeln, sowie die Wahrnehmung und das Engagement im Bereich der sozialen Verantwortung, stellt für die FILDERHALLE Nachhaltigkeit dar. Der soziale Aspekt bildet neben der Ökonomie und Ökologie die dritte Säule der Nachhaltigkeit.

Eines der Ziele der FILDERHALLE ist es dabei, die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen zu verringern. Die interne Unternehmenskommunikation soll weitgehend papierlos gestaltet werden. Doch auch bei Veranstaltungen entsteht ein enormer Verbrauch an Papier. Um diesen Papierverbrauch zu reduzieren, wurde bereits sukzessive im Laufe des Jahres ein neues digitalen Informations- und Beschilderungskonzeptes in der FILDERHALLE eingeführt. Dabei wird jeweils ein Monitor an jeder Saaltür sowie Monitore im Foyer und Barbereich installiert. Zusätzlich werden mobile Stationen aufgestellt, die angepasst an die jeweilige Veranstaltung an zentralen Stellen positioniert werden können. Damit lassen sich zentral von einer Stelle aus bis zu 25 Monitore steuern, die individuell mit unterschiedlichen Themen bespielt werden können. Damit bietet die FILDERHALLE für Veranstaltungen nicht nur ein verbessertes Informationssystem, sondern auch einen modernisierten Informationsfluß, durch den das Ausdrucken von Beschilderungen, Menükarten und sonstigem Papier minimiert bzw. gänzlich reduziert werden kann.

Catering – Regionaler Einkauf und Abfallvermeidung
Das größte Potential zur Veränderung erfolgt im Cateringbereich. Dabei soll der Fokus beim Einkauf an Food&Beverage auf saisonale und vor allem regionale Produkte gesetzt werden. Ziel soll es sein, ein durchgängiges Angebot an regional produzierten- und – wo möglich – bio basierten Produkten anzubieten.
Einige Resourcen- und Abfall sparende Maßnahmen werden bereits jetzt umgesetzt, wie beispielsweise die Abschaffung von Portionsmilch in Plastik-Verpackungen. Um die Hygiene- und HACCP Vorschriften einzuhalten, wird hierfür in selbstkühlende Milchzapfstellen investiert. Auch der Einkauf von Kaffee erfolgt bereits jetzt über Lieferanten, die 100 Prozent Bio und 100 Prozent Fair Trade Kaffee anbieten.

Trotz Digitalisierung – bewußter Umgang mit den Energieressourcen in der FILDERHALLE
Dank des hervorragend ausgebauten WLAN ist die FILDERHALLE bereits jetzt ein kompetenter Partner für Hybride Kongresse. Dadurch ermöglicht es die FILDERHALLE seinen Kunden Veranstaltungen durchzuführen, zu denen nicht zwingend alle Teilnehmer anreisen müssen.
Doch auch im Alltag wird auf die Schonung der Umwelt geachtet. Die EDV-Rechner werden so eingestellt, dass sie nach 10 Minuten automatisch in den Stand-By-Modus wechseln und sich der Monitor abschaltet. Nach Arbeitsschluss werden PC und Monitore gänzlich abgeschaltet. Die Hallenbeleuchtung wird nach und nach komplett auf LED umgerüstet und mittelfristig soll es in der hauseigenen Tiefgarage Parkplätze zur Ladung von Elektrofahrzeugen geben.

Investitionen, die sich lohnen
Was sich als einfach umzusetzendes Ziel anhört, wird im Alltag oft zur organisatorischen und finanziellen Herausforderung. Viele der beschriebenen Maßnahmen, wie beispielsweise die Umrüstung der Hallenbeleuchtung auf LED, die Einführung des digitalen Wegeleitsystems oder auch die Anschaffung von selbstkühlenden Milchzapfstellen sind mit hohen Kosten verbunden. Hinzu kommt der hohe Schulungsaufwand der eigenen Mitarbeiter und die Umstrukturierung von Arbeitsschritten, um die vielen Maßnahmen konsequent und langfristig umsetzten zu können. Nils Jakoby, Geschäftsführer der FILDERHALLE, ist sich dessen bewusst, dass ein Weg in die Zukunft mit viel Arbeit und Investition verbunden ist. „Ökologisch und ökonomisch verantwortungsbewusst handeln, sowie die Wahrnehmung und das Engagement im Bereich der sozialen Verantwortung, stellt für uns Nachhaltigkeit dar. Das ist der Weg, den wir gemeinsam mit unserem Team in der FILDERHALLE gehen möchten.“