21.04.2015

Messe Frankfurt sichert Zukunftsfähigkeit der Musikmesse und Prolight + Sound mit neuem Messekonzept ab 2016

Messe Frankfurt sichert Zukunftsfähigkeit der Musikmesse und Prolight + Sound mit neuem Messekonzept ab 2016 Detlef Braun, Geschäftsführer Messe Frankfurt, Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Kai Hattendorf, Bereichsleiter Digital Business
(Bildquelle: Pietro Sutera)

Musikmesse 2016: Mehr Ruhe für Businessgespräche bei gleichzeitiger Öffnung für Privatbesucher an allen Messetagen
Prolight + Sound 2016: Neue Tagesfolge von Dienstag bis Freitag


Die Messe Frankfurt wird auch in Zukunft die Musikmesse und Prolight + Sound im Frühjahr erfolgreich in Frankfurt am Main veranstalten. Jedes Jahr im April besuchen weit mehr als 100.000 Menschen aus aller Welt die Musikmesse und die Prolight + Sound. Beide Messen zusammengenommen stellen den weltweit größten Marktplatz der Branche rund um Musikinstrumente und Noten, Musikproduktion und -vermarktung sowie Veranstaltungstechnik und Integrierte Systeme dar. Das Marktumfeld rund um Musik ist allerdings schwieriger geworden. Dazu zählen das veränderte Freizeitverhalten und daraus resultierende Kaufkraftverluste. Deshalb arbeitet die Messe Frankfurt schon seit geraumer Zeit an einem neuen Konzept, um die Zukunftsfähigkeit der Musikmesse zu sichern.

„Gerade in einem herausfordernden Umfeld braucht die Musikmesse einen starken Messeveranstalter. Deshalb werden wir noch umfangreicher in die Weiterentwicklung investieren“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Im engen Dialog mit den Ausstellern und Partnern aus der Branche ist ein Messekonzept entstanden, welches bereits in 2016 umgesetzt werden soll. „Die Rückmeldungen haben uns darin bestärkt, sowohl am Standort Frankfurt als auch am Frühjahrstermin festzuhalten und die internationale Komponente sowie die Angebote für Musiker und Musikinteressierte noch weiter zu stärken“, so Braun. Damit bekennt sich die Messe Frankfurt ganz klar zu ihrer Veranstalterrolle. „Die Branche braucht einen unabhängigen, finanzstarken und international erfahrenen Veranstalter, der die sichere Durchführung der Musikmesse garantieren kann“, führt Braun weiter aus.

Musikmesse 2016: Mehr Ruhe für Businessgespräche bei gleichzeitiger Öffnung für Privatbesucher an allen Messetagen

Die Musikmesse wird ab 2016 für alle Aussteller und Besucher zu einem vibrierenden Musikerlebnis. Das neue Messekonzept fokussiert gleichermaßen auf die Stärkung der Geschäftsanbahnung zwischen Industrie und Fachhandel sowie auf völlig neue Kontaktflächen zwischen Herstellern und Endverbrauchern.

Um Musikinteressierte aller Altersklassen anzusprechen, wird die Musikmesse an allen Tagen für Endverbraucher geöffnet sein. Von „Classic meets Jazz“ über „Rock meets Pop“ bis hin zu „Electro meets Recording“ präsentiert sich die gesamte Bandbreite der Musikinstrumente und verbundener Dienstleistungen in drei musikstil-spezifischen Erlebniswelten. In jeder der drei Erlebnishallen wird es ein inszeniertes Areal geben mit Live-Bühne für Musik von Top Acts, musikalischer Erlebnisgastronomie, Lounge für Treffen mit Stars und Branchengrößen sowie mit einer Wissensplattform für Erfahrungsaustausch und fachmännische Beratung. An den Ständen der Aussteller haben die Privatbesucher zudem zahlreiche Möglichkeiten, Instrumente anzufassen und zu testen. „Das neue Konzept soll Musik für Endverbraucher mit allen Sinnen erfahrbar machen. Damit tragen wir einen weiteren Teil zur Förderung des aktiven Musizierens bei“, sagt Stephan Kurzawski, Geschäftsleiter der Messe Frankfurt Exhibition GmbH. „Zudem schaffen wir für die Industrie neue Kontaktpunkte, die sie von uns als Messeveranstalter einfordern.“

Der Fachmessefokus bleibt trotz Privatbesucheröffnung bestehen und wird weiter ausgebaut. Mit der Etablierung einer exklusiven Businesshalle, zu der nur der Fachhandel Zutritt hat, erhalten Fachbesucher und Aussteller mehr Raum und Kontaktflächen für ungestörte Geschäftsgespräche. Die Musikmesseveranstalter wollen den Businesscharakter zusätzlich stärken mit Aktivitäten für eine aktive Geschäftsanbahnung und mit attraktiven Weiterbildungsangeboten und Vorteilsprogrammen für Fachbesucher. Um das neue Konzept umzusetzen, wird die Musikmesse ab 2016 in das Westgelände der Messe Frankfurt ziehen und die Hallen 8, 9 und 11 belegen.

Prolight + Sound 2016: Auf Wachstum ausgerichtet
Die führende internationale Fachmesse für Veranstaltungstechnik und Integrierte Systeme steht im Spiegel der positiven Entwicklung der Event-Technik-Branche überaus gut im Markt. Zahlreiche Produkterweiterungen in den letzten Jahren führen zu Wachstumspotenzialen, denen die Veranstalter mehr Raum geben müssen. Daher wird die Prolight + Sound ab 2016 auf die Ostseite des Frankfurter Messegeländes ziehen und die Hallen 1, 3, 4 und 5 sowie zur Verfügung stehende Congress- und Außenflächen belegen. „Wir agieren aus einer Position der Stärke heraus und wollen die Prolight + Sound mit der Branche und für die Branche noch weiter ausbauen. Dafür brauchen wir mehr Platz, den uns das Ostgelände bietet“, sagt Stephan Kurzawski. Sechs Hallenebenen, zwei Outdoor Arenen, eine neue Indoor Arena und ein noch größeres Freigelände verstärken das Erlebnis für Fachbesucher auf diesem einzigartigen Branchentreffpunkt.

Neue Tagesfolge fokussiert auf Privat- und Fachbesucher zugleich
Um sowohl die neue Endverbraucherkomponente der Musikmesse als auch die Fachbesucherfokussierung der Prolight + Sound zu stärken und zudem die wichtigen Synergien beider Veranstaltungen beizubehalten, wird sich ab 2016 die Tagesfolge beider Messen ändern.
Die Prolight + Sound beginnt bereits am Dienstag und endet am Freitag.
Die Musikmesse beginnt am Donnerstag und endet privatbesucherfreundlich am Sonntag. Ebenfalls werden die Öffnungszeiten geändert: Die Messen sind 2016 täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Die nächste Prolight + Sound findet vom 5. – 8. April 2016 statt.
Die nächste Musikmesse findet vom 7. – 10. April 2016 statt.

Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit rund 550* Millionen Euro Umsatz und mehr als 2.200* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften und rund 50 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 160 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2014 organisierte die Messe Frankfurt 120* Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.
Die 578.000 Quadratmeter große Grundfläche der Messe Frankfurt umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren.
Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Weitere Informationen gibt es auf der Website.

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