18.03.2022

IECA Afterwork Impulse am 04. & 05.04.2022: Digital Events

IECA Afterwork Impulse am 04. & 05.04.2022: Digital Events
IECA Internationale Event- und Congress-Akademie
(Bildquelle: IECA Internationale Event- und Congress-Akademie)

Wie sieht die Zukunft digitaler Events aus? Ist das die neue und vorherrschende Form von Veranstaltungen oder eine sinnvolle Ergänzung zu bisherigen Formaten?


Was ist anders beim Digital-Event als bei Live? Auf was muss ich achten? Und was sind absolute No Go`s? Viele haben in den letzten 2 Jahren schon einiges an Digital umgesetzt, aber vielleicht auch eher aus der Not heraus, unser Web-Seminar mit Kristin Westphal wird Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen geben, Hintergründe erklären und Beispiele aufzeigen, sodass Sie sicher in die Planung des nächsten Digital-Event gehen können.

Wir laden Sie ein, an zwei kompakten After-Work-Sessions am 04. & 05.04.2022 dabei zu sein!

Und lesen Sie auch in unser Kurzinterview mit Kristin Westphal rein und holen sich ein paar erste Eindrücke:
Wie sieht die Zukunft digitaler Events aus? Ist das die neue und vorherrschende Form von Veranstaltungen oder eine sinnvolle Ergänzung zu bisherigen Formaten?
Im Moment ist es unbestritten die Form, in der Events gedacht und durchgeführt werden. Wichtig finde ich, hier nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen; digitale Veranstaltungen sind ein eigenständiges Format mit eigenen Regeln, Herausforderungen und Möglichkeiten. Damit das digitale Event erfolgreich wird, Spaß macht und in Erinnerung bleibt, muss man an vielen Stellen neu denken und Einiges dazulernen. Wie die Zukunft für dieses Format aussieht? Schwer zu sagen, ich denke, das wird sich zeigen. Ich persönlich wäre ein Fan davon, Virtuelles sinnvoll mit Liveformaten zu verknüpfen. Dadurch, glaube ich, steigert sich der Erlebniswert für die Zuschauenden und Events zeigen so, wie zukunftsorientiert sie sind und wie Trends erkannt, integriert und gelebt werden.

Welche Herausforderungen stellt ein digitales Event? Welche Besonderheiten gibt es?
Digitale Formate ticken anders. Sie sind kurzweiliger, brauchen eine andere Dramaturgie, eine wesentlich komplexere Technikausstattung und sind näher am Format Fernsehen als am Format Bühne. Bei richtigem Angehen machen sie richtig Spaß und hinterlassen einen echten Wow-Eindruck beim Zuschauenden. Besonderheiten? Hier kommt es ganz drauf an, was das Ziel ist. Wer ist die Zielgruppe, was soll am Ende erreicht werden? All diese Fragen müssen erst einmal beantwortet werden, um zu schauen, wo wir das digitale Event positionieren. Und dann kann ich erklären, was für Besonderheiten auf uns zukommen.

Braucht es spezielles Fachwissen und Kenntnisse zur Umsetzung digitaler Events? Wenn ja, warum?
Virtuelle Eventformate spielen nach anderen Regeln als die Verwandten in der Live-Welt. Ein klares JA also auf die Frage, ob spezielles Wissen benötigt wird. Warum? Es gilt immer in zwei Ebenen zu denken; was passiert in meiner Location / Studio / vor der Kamera und was passiert im Stream. Der Stream ist das Bild meiner Zuschauenden. Beides muss bespielt und miteinander verknüpft werden. Das waren in meinen ersten Jobs als Projektleiterin für digitale Veranstaltungen, meine größten Herausforderungen, diese Ebenen zu durchdenken. An dieser Stelle war sehr viel neu für mich. Die Technik in der virtuellen Welt ist wesentlich komplexer als in der Live Kommunikation. Und auch im Bereich Content & Dramaturgie muss ganz anders gedacht werden. Für die Zuschaueraktivierung reicht es nicht mehr, dass der Moderator gut performt; virtuelle Events stellten da höhere oder, vielleicht besser ausgedrückt, andere Anforderungen.

Über die Dozentin:
Als gelernte Werbekauffrau und studierte Germanistin wollte Kristin Westphal eigentlich mal Journalistin werden. Aber ein Praktikum im Eventbereich kam dazwischen und sie hat Ihren Jobwunsch noch einmal komplett überdacht. Das war 2004; seitdem hat Kristin im In- und Ausland mit verschiedensten Kunden die unterschiedlichsten Eventformate betreut, beraten und umgesetzt. Das Ziel der Veranstaltung stets vor Augen arbeitet sie strukturiert und versteht es, aus den individuellen Gewerken ein Hand-in-Hand arbeitendes Team zu formen. Mit Humor und viel Empathie ist Kristin Projektleiterin mit Herz & noch mehr Know-How. Wenn Sie nicht die Fäden der Online-, Hybrid-, oder Offline-Veranstaltungen in der Hand hält, ist Sie Dozentin für Eventmanagement und teilt Ihr Wissen mit der kommenden Projektleiter-Generation.

Quelle bzw. Informationen von:

D-68161 Mannheim
IECA - Internationale Event- & Congress-Akademie
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