03.02.2016

Hockey Halleluja: satis&fy liefert Technik für zwei Top-Spiele der Red Bulls

Hockey Halleluja: satis&fy liefert Technik für zwei Top-Spiele der Red Bulls Copyright Foto: EHC Red Bull München

Im Dezember zog der EHC Red Bull München für zwei Topspiele in die Münchner Olympiahalle ein. Am 26. und 28. Dezember verließen die Red Bulls ihr angestammtes Terrain im Münchner Eisstadion, um in der zur Eishockeyhalle umfunktionierten Olympiahalle gegen die Augsburger Panthers und die Eisbären Berlin anzutreten. Nicht nur die Umgebung war neu, auch das von Lichtdesigner Marc Lorenz erdachte Show-Konzept zum Intro der Spiele bot Neues. Die satis&fy AG stellt einen Teil der Eventtechnik zur Verfügung und lieferte den Dekosonderbau.


Marc Lorenz, im normalen Spielbetrieb für die Festinstallation im Münchner Eisstadion verantwortlich, ließ zur Introshow und Spielervorstellung eine überdimensionale Glocke zum live gespielten Song Hells Bells aufs Eis herabschweben. Gleichzeitig zündete er ein Feuerwerk aus Licht- und Pyrotechnik in der Halle. „Im Eisstadion gibt es zum Intro der Spiele immer eine Projektion aufs Eis. Diese realisieren wir mit zehn Projektoren gesteuert über fünf Catalyst Medienserver. Das war in der Olympiahalle logistisch aber nicht möglich. Daher habe ich mir etwas Neues einfallen lassen, um Spielern, Besuchern und der Location einen passenden Rahmen zu bieten“, so der Lichtdesigner erklärend.

Für die Show setzte Marc Lorenz auf den Sharpy und den B-Eye K20 von Clay Paky. Ergänzend hinzu kamen vier Mac Viper Profile Scheinwerfer und 24 Robe 2500 Color Wash aus dem Lichtpark von satis&fy. Darüber hinaus verbaute das Unternehmen circa 200 Meter Eurotruss-Traversen und stellte das Support Rigg für die Glocke und die Pyrotechnik zur Verfügung. Eine C1-Anlage zum Verfahren der Glocke war ebenfalls im Leistungspaket enthalten. Die Hausanlage der Olympiahalle wurde von satis&fy mit 16 SB28 Bässen von L’Acoustics erweitert. Außerdem stellte das Unternehmen die Audioregie mit der Anbindung für Gitarristen und zur Regiekommunikation sowie InEar-Monitoring bereit. Zur Überwachung der Tore wurden zwei Dome-Cams aus dem satis&fy Materialpool eingesetzt. Eine weitere Dome-Cam befand sich über dem Center Bully, um auch für das FanTV spezielle Perspektiven liefern zu können.

Für den Bau der Glocke holte sich das Unternehmen Verstärkung von Bühnendesigner Jens Hübner von stagedesign. „Die Glocke wurde aus einem Holz-/Stahlskelett konstruiert. Der Körper ist aus Styropor und wurde mit einer Glasfaserschicht ummantelt“, erklärt Hübner die Umsetzung. Insgesamt kam die Glocke auf ein stattliches Gewicht von 40 Kilo.

Quelle bzw. Informationen von:

D-61184 Karben
satis&fy AG
Details Anfrage

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