08.11.2017

Deutsche Sicherheitskonferenz: R.I.F.E.L.-Studie zeigt Trend

Deutsche Sicherheitskonferenz: R.I.F.E.L.-Studie zeigt Trend Deutsche Sicherheits-Konferenz am 13. November 2017 in Dortmund thematisiert Eventsicherheit.
(Bildquelle: fotolia/Studieninstitut für Kommunikation)

Die Deutsche Sicherheits-Konferenz am 13. November 2017 in Dortmund steht bevor. Zum ersten Mal werden im Konferenz-Format Sicherheitskonzepte und –lösungen für Veranstaltungen ebenso wie die Vorbereitungen für den Ernstfall thematisiert. Kurz vorher präsentiert R.I.F.E.L. e.V. jetzt den Trendbericht „Veranstaltungssicherheit“. Sicherheitskonzepte und Risikoabschätzungen werden zu einem zunehmend wichtigeren Bestandteil von Veranstaltungskonzepten für Events und Messen werden.


Das Studieninstitut für Kommunikation führt die Deutsche Sicherheits-Konferenz gemeinsam mit Olaf Jastrob, Unternehmensberater und Sachverständiger für Veranstaltungs- und Besuchersicherheit, und Peter Blach vom BlachReport durch.

Termin: 13. November 2017 im Messe- und Kongresszentrum Dortmund

Anmeldungen sind noch möglich unter:
www.eventsicherheit.org/anmeldung

Kurz vor der DSK 2017 präsentiert R.I.F.E.L. e.V. jetzt den Trendbericht „Veranstaltungssicherheit“: Wie gut ist die Branche „Integrated Brand Experiences“ für den Ernstfall vorbereitet? Das untersucht die Technische Universität Chemnitz im Auftrag des Research Institute for Exhibition and Live -Communication R.I.F.E.L. e.V. im jetzt veröffentlichten Trendbericht „Veranstaltungssicherheit“.

Damit stellt das Institut den aktuellen Stand der Diskussion dar und zeigt die Herausforderungen auf, welchen die Branche sich im Bereich Veranstaltungssicherheit stellen muss. Die Grundlage der Studie bilden eine umfassende Sekundäranalyse sowie leitfadengestützte Tiefeninterviews mit wichtigen Experten der Veranstaltungssicherheit aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen, beispielsweise von Agenturseite, Instituten sowie technischen und rechtlichen Experten.

Zehn zentrale Trends können im Ergebnis der Studie zusammenfassend formuliert werden:

#Das Sicherheitsbedürfnis von Veranstaltungsbesuchern hat vor allem auf Großveranstaltungen wie großen Public Events und Messen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Vor dem Hintergrund der erhöhten Sensibilität der Besucher wächst auch deren Verständnis für Sicherheitsvorkehrungen und -kontrollen.

#Die Themenfelder der Veranstaltungssicherheit sind vielfältig und komplex. Neben externen Bedrohungen (z.B. Naturereignisse, Gewalt und Terrorismus) gelangen zunehmend auch grundlegende interne Bedrohungen (z.B. Veranstaltungstechnik, bauliche Sicherheit, Gesundheits- und Brandschutz) in das Bewusstsein.

#Sicherheitskonzepte und Risikoabschätzungen werden zu einem zunehmend wichtigeren Bestandteil von Veranstaltungskonzepten für Events und Messen werden.

#Ein zuverlässiges Risikomanagement muss zukünftig noch stärker in den Fokus rücken.

#Durch technische Entwicklungen entstehen bisher nicht bekannte Bedrohungen.

#Spezifische Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung bieten jedoch ebenso neue Möglichkeiten zur Sicherheitsplanung, Gefahrenverhütung und effektiven Reaktion im Ernstfall.

#Das richtige Verhalten im Ernstfall erfordert definierte Verantwortlichkeiten und eindeutige Kommunikationsstrukturen . Das betrifft alle zentralen Beteiligten wie Veranstalter, Agenturen, Dienstleister, Sicherheitskräfte, Behörden und Polizei sowie medizinische Einsatzkräfte.

#Regelmäßige Weiterbildungen und Schulungen zum Thema Veranstaltungssicherheit sind Hier sehen die Experten sowohl bei den Veranstaltern als auch den Agenturen einen deutlichen Nachholbedarf.

#Eine Vielzahl von Richtlinien und Verordnungen verursachen Intransparenz.

#Veranstaltungssicherheit wird sich als zentrales Branchenthema in der Zukunft weiter verfestigen.

Die Trendstudie steht unter www.rifel -institut.de zum Download zur Verfügung.

Quelle bzw. Informationen von:

D-40589 Düsseldorf
Studieninstitut für Kommunikation GmbH Praxisorientierte Weiterbildungen
Details Website Anfrage

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