04.10.2012

Deutsche Messen hatten 2011 rund 2,5 Mio. ausländische Besucher

Deutsche Messen hatten 2011 rund  2,5 Mio. ausländische Besucher

Das Ergebnis einer jetzt abgeschlossenen Studie des AUMA zeigt den höchsten je ermittelten Anteil ausländischer Besucher an internationalen Messen in Deutschland.


Mehr als 2,5 Millionen ausländische Besucher kamen im Jahr 2011 auf die internationalen Messen in Deutschland, um sich zu informieren oder Geschäfte vorzubereiten. Das Ergebnis von 2010 von 2,55 Millionen internationalen Gästen wurde trotz eines turnusgemäß relativ kleinen Messeprogramms nahezu erreicht. Resultierend daraus ergibt sich der höchste je ermittelte Anteil ausländischer Besucher von derzeit 26,2 %. So das Ergebnis einer kürzlich abgeschlossenen Untersuchung des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft.

Nach einem leichten Rückgang der Zahl ausländischer Interessenten in der Wirtschaftskrise 2009 hat sich die international führende Position des Messeplatzes Deutschland wieder gefestigt und tendenziell verbessert. Von keinem anderen Land wird die Zahl der internationalen Besucher erzielt; der Abstand zu anderen Ländern ist eher gewachsen. Außereuropäische Länder kamen auf fast 500.000 ausländische Besucher, allein 180.000 aus Süd-Ost-Zentral-Asien, gefolgt vom Nahen und Mittleren Osten (85.000) und Nordamerika (80.000). Es folgen Lateinamerika (65.000), Afrika (50.000) und Australien/Ozeanien (20.000). Dabei konzentriert sich das Wachstum aus Ländern außerhalb Europas nicht auf Ostasien. Allein aus Afrika kamen im letzten Jahr rund ein Drittel mehr Besucher als noch 2005.

Aus dem europäischen Ausland kamen knapp mehr als 2 Millionen Besucher, 1,65 Milionen davon aus der EU und 360.000 aus anderen Ländern Europas. Die Niederlande (250.000 Besucher), Italien (175.000) und Österreich (150.000) waren 2011 die wichtigsten europäischen Besucherländer. Es folgen die Schweiz und Frankreich (je 135.000) sowie Belgien (125.000) und Großbritannien (120.000).

Unter den Ländern außerhalb Europas liegen die USA mit 65.000 Besuchern vor Indien (50.000) und der VR China (40.000). Zu berücksichtigen ist dabei jedoch, dass Besucher aus den Nachbarländern in beachtlichem Umfang auch aus privaten Gründen auf deutsche Messen kommen, während es sich bei den Interessenten aus Übersee fast ausschließlich um Fachbesucher handelt.

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