28.04.2020

Den Overkill vermeiden! Wie Digitalisierungsprozesse und disruptive Technologien die Event- und Messebranche wirklich weiterbringen

Den Overkill vermeiden! Wie Digitalisierungsprozesse und disruptive Technologien die Event- und Messebranche wirklich weiterbringen
(Bildquelle: Springer-Verlag/ Studieninstitut für Kommunikation)

• Wie viel Digitalisierung und wieviel Disruption tun der Event- und Messebranche heute und morgen gut?
• Welche Auswirkungen hat das auf Kompetenzen und Anforderungen an die Mitarbeiter?
• Neu erschienenes Essential zeigt Chancen und Risiken für den digitalen Aufbruch.


Düsseldorf, April 2020 – Die derzeitige Existenzkrise der Event- und Messebranche macht die ambivalente Bedeutung der Digitalisierung für die Akteure der Live-Kommunikation deutlich: Wie viel persönlichen Erlebnisfaktor kann die Digitalisierung auffangen, ergänzen oder sogar ersetzen? Genau mit dieser Fragestellung beschäftigt sich das neu erschienene Essential aus dem Springer-Verlag: Wie viel Digitalisierung und wie viel Disruption tun der Event- und Messebranche heute und morgen gut und welche Auswirkungen hat das auf die Branche und ihre Mitarbeiter? Zu Wort kommen drei branchenaffine Experten, die sich bereits über 25 Jahre mit dem Themenfeld Event und Messe beruflich beschäftigen: Univ.-Prof. Dr. Cornelia Zanger (TU Chemnitz), David Ruetz (Messe Berlin GmbH) und Michael Hosang (Studieninstitut für Kommunikation GmbH).

Die Essential-Reihe liefert aktuelles Wissen in konzentrierter Form. Was sind also die Mainlevels dieser Experten-Betrachtung?
• Die Digitalisierung führt in der Live-Kommunikation zu disruptiven Veränderungen, die Vorgesetze und Mitarbeiter als Chance und Herausforderung nutzen sollten. Mitarbeiter*innen müssen durch Anreiz¬systeme und Karrieresysteme motiviert werden, sich für diesen digitalen Aufbruch weiterzubilden. Die dafür nötigen Qualifikationen bieten heute digitale Tools zur Lernunterstützung und intelligente Learning-Management-Systeme.
• Die Digitalisierung kann das Messewesen nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Der Messestand der Zukunft ist nicht technologisch überfrachtet, sondern technologisch zielgerichtet und funktional. Also ausgewogen zwischen digitalen Komponenten und den Bedürfnissen der Messebesucher. Zu starke Erlebnisorientierung kann die Funktionalität einschränken.
• Die Customer Experience steht zwar im Fokus der Live-Kommunikation, darf aber nicht zum Selbstzweck werden und zum „digital Overkill“ führen. Digitalisierung sollte hier Erlebnisqualität schaffen und für neue Eventformate genutzt werden. Um die Event-besucher aktiv miteinzubeziehen und nicht zu überfordern, müssen Eventkonzeptionen der Zukunft die reale und die digitale Welt kreativ miteinander verbinden. Dabei gilt es, Technologie und Kreativität zu vereinen ohne den Datenschutz zu vernachlässigen.

Hosang, Michael/ Ruetz, David/ Zanger, Cornelia:
Disruption in der Event- und Messebranche. Den digitalen Aufbruch mitgestalten
Verlag: Springer, Berlin; Springer Fachmedien Wiesbaden
Artikelnr. des Verlages: 978-3-658-29825-8
1. Aufl. 2020
Erscheinungstermin: 7. April 2020
ISBN-13: 9783658298258
ISBN-10: 3658298251
Artikelnr.: 58763449

Quelle bzw. Informationen von:

D-40589 Düsseldorf
Studieninstitut für Kommunikation GmbH Praxisorientierte Weiterbildungen
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