„26. Tuttlinger Krähe“: Der zweite von drei Wettbewerbsabende beim Kleinkunstevent des Jahres
vom 08.04.2026 veröffentlicht über meinMemoAm 15. April kommen Laura Braun, Maik Martschinowsky, Matthias Ningel und Riedel & Meister - Kleinkunstwettbewerb am Mittwoch mit Musik- und Klavierkabarett, Geschichten und Liedern und Kabarett-Poetry - Wer tritt in die Fußstapfen von Sascha Grammel oder Heinrich Del Core? – Münchenerin Constanze Lindner moderiert – Dauerkarten und Donnerstag schon ausverkauft, nur noch Resttickets fürs Finale
Tuttlingen. Ein Abend der Tuttlinger Krähe (14. bis 19. April, Angerhalle Tuttlingen-Möhringen) ist bereits ausverkauft, fürs Finale sind nur noch wenige Tickets zu haben. Wer beim 26. Kleinkunstwettbewerb der Stadt Tuttlingen noch live dabei sein möchte, sollte sich mit dem Kartenkauf sputen: Am Mittwoch, 15. April, steht der zweite Wettbewerbsabend an. Dann stehen zwei Solokünstler und eine Solokünstlerin sowie ein Duo auf der Bühne: Laura Braun, Maik Martschinowsky, Matthias Ningel und Riedel & Meister bringen eine faszinierende Vielfalt von Musik- und Klavierkabarett, Geschichten und Liedern und Kabarett-Poetry mit. Da ist reichlich Abwechslung garantiert. Moderiert wird der Abend, der um 20 Uhr beginnt, von der Münchener Kabarettistin Constanze Lindner („Vereinsheim Schwabing“ im BR, ausgezeichnet mit dem Thurn und Taxis Kabarettpreis, Bayerischer Kabarettpreis u.a.). Für die musikalische Umrahmung sorgt die Formation Choice Brand. Einzelkarten für diesen Abend sind noch im vergünstigten Vorverkauf zu haben.
Die „Tuttlinger Krähe“, die 2001 ihre Premiere feierte, zählt heute zu den wichtigsten Kleinkunstpreisen im gesamten deutschsprachigen Raum. Auch der Wettbewerb 2026 im „Mekka der Kleinkunst“ weckt wieder die Aufmerksamkeit der Szene. Das ist wenig verwunderlich, denn die Krähe beförderte u.a. die Karrieren von Sascha Grammel, Torsten Sträter, Florian Schroeder, Lars Reichow, Heinrich Del Core, Martina Schwarzmann oder Bülent Ceylan, die heute zu den Größen der Szene zählen. Am zweiten Wettbewerbsabend am 15. April treten vier der zwölf Besten aus fast 100 Bewerbern an, die in ihre Fußstapfen treten möchten. Das sind im einzelnen:
Die Freiburger Liedermacherin, Pianistin und Sängerin Laura Braun lädt zu einem inspirierenden Abend mit Tiefgang und Humor in kleinen Dosen ein. Am Klavier glänzt sie mit ihrem eigenwilligen Stil und minimalistischen Arrangements, die Raum für die Zwischentöne des Ungesagten lassen und tiefe Einblicke in die Gefühlswelt der Künstlerin erlauben. Maik Martschinkowsky ist Autor, Satiriker und Mitglied der Lesebühne „Lesedüne“ in Berlin/Kreuzberg (u.a. mit Marc-Uwe Kling, Sarah Bosetti und Sebastian Lehmann). In seinem Programm „Das wird man ja wohl noch differenzieren dürfen!“ widmet er sich den wichtigsten Fragen aus Politik, Moral und Gesellschaft und versucht sich und die Welt zu erklären. Das klappt meist nicht. Ist aber lustig. Und es brachte dem Berliner schon den silbernen Reinheimer Satirelöwen 2022 ein.
Herrlich wuselig, schwindelerregend musikalisch und von wimmelndem Witz spielt Matthias Ningel virtuos mit Worten wie mit Melodien und präsentiert sich als Beobachter mit dem Blick fürs Paradoxe. Seine Geschichten und Klavierlieder sind nicht selten zwiespältiger Natur. Ein Musikkabarett-Programm voller Humor, Philosophie und Stand-Up-Prosa, prämiert mit einem Goldenen Koggenzieher in Rostock, einem Besen in Stuttgart und vielen weiteren Preisen. Und dann ist da noch das kongeniale Duo Riedel und Meister: Sie schreibt Geschichten, er schreibt Lieder. Die Berliner Kleinkunstgrößen Susanne M. Riedel und Lukas Meister touren seit 2024 als Künstlerduo mit ihrem Herzensprogramm „Gute Momente“, in dem sie sich auf die Suche nach jenen guten Momenten machen, die es auch in Zeiten von Krisen und Unsicherheit gibt. Mit liebevoller Melancholie, optimistischem Trotz und beherztem Humor präsentieren sie auf der Bühne die funkelnden Fundstücke ihrer Expedition.
Wie an allen drei Wettbewerbsabenden 2026 moderiert die Münchener Schauspielerin, Kabarettistin und „Rampensau mit Herz“ Constanze Lindner. Stanzerl kennt man, weil sie seit den 90gern mitten im Scheinwerferlicht steht - vom Lustspielhaus über Tollwood bis zum BR Kulturformat Vereinsheim Schwabing, das die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin regelmäßig moderiert. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Formation Choice Brand um die Tuttlingerin Barbara Klobe-Camara (piano, voc.) mit Benjamin Engerl (sax), Albert „Arpi“ Ketterl (bass) und Dieter Schumacher (drums).
Für die Finalisten geht’s neben der prestigeträchtigen und wertvollen Auszeichnung mit einem Tuttlinger Bronzevogel des Tuttlinger Bildhauers Roland Martin auch um stattliche Preisgelder in Höhe von insgesamt 16.000 €. Dank des Engagements der örtlichen Wirtschaft (Sponsoren sind KLS Martin, Tontarra/Trokamed, Eickemeyer, Kreissparkasse Tuttlingen, Paradigm Spine sowie die Büros Breinlinger und Kaufer + Passer und die Unternehmensberatung Frank Walter) zählt der Tuttlinger Wettbewerb zu den am besten dotierten Kleinkunstpreisen im deutschsprachigen Raum.Für Tuttlingen ist die Krähe das Kleinkunstevent des Jahres!
Tageskarten für die „Tuttlinger Krähe 2026“ gibt es noch im vergünstigten Vorverkauf. Sie kosten für die Wettbewerbsabende jeweils 25,10 € und fürs Finale am Sonntag 36,10 € (jeweils inkl. Gebühren). Tickets gibt es online unter www.tuttlinger-hallen.de oder in Tuttlingen bei der Vorverkaufsstelle der Tuttlinger Hallen, der Ticketbox in der Königstraße 39 (in der Stadthalle am Europaplatz) sowie bei den weiteren Vorverkaufsstellen des Kulturtickets Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ein telefonischer Kartenservice ist unter Tel. 07461 / 96627300 eingerichtet. Für Donnerstag und Sonntag sind nur noch wenige Karten zu haben.