14.10.2019 bis 15.10.2019

Notfall- und Kontinuitätsmanagement

Veranstaltungsort:
Ibit GmbH
Auguststr. 18
53229 Bonn
Informationen:
Anmeldeschluss: 14.10.2019
Anmeldung über: IBIT GmbH
Herr Simon Ort
Auguststr. 18
53229 Bonn
Tel: 0228/ 42 99 26 90
kontakt@ibit.eu

Notfall- und Kontinuitätsmanagement

Der Kurs beschäftigt sich mit zwei essentiellen Bestandteilen moderner Sicherheitsplanung: Notfallplanung als professionelle Vorbereitung auf die Abarbeitung von eingetretenen Schäden sowie der Kontinuitätsplanung zur Aufrechterhaltung bzw. Widerherstellung des Normalzustandes trotz eines Schadenereignisses

Diese in anderen Industriezweigen selbstverständlichen Vorgehensweisen sind ein wichtiger, aktuell aber noch nicht selbstverständlicher Teil professioneller Veranstaltungsplanung – zu groß ist die Sorge, dass eine professionell notwendige Diskussion über Anfälligkeiten und Risiken als Eingeständnis mangelnder Sicherheit verstanden wird.
Unter dem Ansatzpunkt „Sicherheit bedeutet, Schäden bewältigen zu können“ wird herausgearbeitet, welches die Grundlagen für eine funktionierende Notfallplanung unter Einbindung aller Beteiligten sind und welches die Bestandteile von Notfallplänen für Veranstaltungen sind. Im Mittelpunkt steht hier besonders das Thema der Schadenerfahrung als eine der Grundlagen für realitätsangepasste Notfallplanung.
Um die Veranstaltung auch bei Eintritt eines Schadenereignisses schnellstmöglich zurück in den Normalzustand zu bringen, ist es von besonderer Bedeutung, im Rahmen der Kontinuitätsplanung Anfälligkeiten und die Relevanz der jeweiligen Schäden herauszuarbeiten – mit dem Ziel, eine widerstandsfähige Organisation aufzubauen, die in der Lage ist, den Normalbetrieb trotz eines eingetretenen Schadens entweder aufrecht zu erhalten oder möglichst schnell wieder herzustellen.
Eine Vielzahl praktischer Übungen aus der Arbeitsrealität der Teilnehmer unterstützt die theoretische Wissensvermittlung.

Ziele:
Ziel des Kurses ist es, Notfall- und Kontinuitätsplanung als Teils einer professionellen Sicherheitskultur zu etablieren. Es soll nicht darum gehen, „Angstszenarien“ aufzubauen, sondern anhand von theoretischen Überlegungen praktische Hilfsmittel zu generieren, die Reaktions- und Widerstandsfähigkeit für den Veranstaltungsbetrieb und seine Akteure zu erhöhen.

Zielgruppe:
Der Kurs richtet sich an alle, die sich aus betrieblicher Position heraus für Großveranstaltungen verantwortlich zeichnen und insbesondere an diejenigen, die im Rahmen von Koordinierungsgremium eine Rolle innehaben. Teilnehmer kommen von zuständigen Fachämtern, Veranstaltern, Veranstaltungsordnungsdiensten und von Betreibergesellschaften von Versammlungsstätten.

Inhalte:
Inhalte von Notfallplänen
Schadenerfahrung
Szenarienplanung und –übung
Erstellung von Kontinuitätsplänen
Eintrittswahrscheinlichkeit vs. „worst case“
Schadenrelevanzanalyse und maximal tolerierbare Ausfallzeiten

Angebote zu diesem Event:

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