Interaktive Tagungspause Drum Circle 1

Aktive Tagungspause beim Drum Circle mit Philipp Schaefer

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Tagungsteilnehmer, die sich auf eine Pause freuen, in der sie kurz abschalten und sich erholen können. Trommeln, ein großer Kreis aus Stühlen und jede Menge Bedarf an frischer Energie: Willkommen beim „Drum Circle“ – dem Trommelkreis als aktive Tagungspause mit Philipp Schaefer. Bei dem Konzept, das ursprünglich aus den USA kommt, spielen größere oder kleinere Gruppen gemeinsam verschiedene Percussion-Instrumente im Kreis. Dabei entsteht eine Dynamik, die Energien und Emotionen freisetzt – und großen Spaß macht. Wie bei der Jamsession geht es dabei aber mehr um das gemeinsam Erlebte und nicht um ein zu erreichendes Ziel wie einen Auftritt oder ein Konzert. Und weil ich selbst oft auf Tagungen unterwegs bin und einen kleinen Energie-Kick nach vielen intensiven Vorträgen dringend nötig habe, wollte ich unbedingt mehr darüber erfahren – natürlich von dem Experten selbst.

Aktive Tagungspause beginnt mit kreativem Chaos

Philipp Schaefer weiß, wie er Strukturen ins kreative Chaos bringt. Foto: Astrid Doerenbruch

Philipp Schaefer weiß, wie er Strukturen ins kreative Chaos bringt. Foto: Astrid Doerenbruch

Wie läuft so ein Drum Circle als aktive Tagungspause eigentlich ab? Der Trommelexperte erklärt es mir in einem ausführlichen Gespräch. „Während die Teilnehmer noch ihren Vorträgen lauschen, bereite ich den Trommelkreis vor. Zum Beispiel im Foyer, wo fast jeder mal vorbeikommt.“ Seit fast 30 Jahren ist der Trommelexperte bereits in diesem Business tätig – und weiß genau, wie er die Teilnehmer aus der Reserve locken kann. Einen Stuhlkreis aus konzentrischen Kreisen stattet er mit Trommeln in allen Größen, mit oder ohne Schlägel, Rasseln, Klanghölzern und vielen anderen bunten Rhythmusmachern aus und stellt sich am Anfang als Facilitator mitten hinein. Er macht den Teilnehmern, falls sie zu Beginn ein bisschen zögerlich sind, Mut: „Ich ermuntere meine Trommler, einfach mal anzufangen“, erklärt der Musiker. Jeder darf ausprobieren, was er will und einfach „drauf losmusizieren“. Denn: „Im bewußt erlebten Chaos entstehen kreative Momente. Daraus entwickeln sich rhythmische Strukturen, die in gemeinsam gestaltete Musik münden –  das ist ganz kurz zusammengefasst der äussere Ablauf eines Drum Circle“, sagt Philipp Schaefer. Und es passiert noch Einiges mehr. Energie und Leichtigkeit werden freigesetzt, Kreativität, Entspannung und Focussierung entstehen wie von selbst.

Die Teilnehmer synchronisieren sich

Das wichtigste zu Beginn: Das Instrument kennenlernen. Foto: Astrid Doerenbruch

Das wichtigste zu Beginn: Das Instrument kennenlernen. Foto: Astrid Doerenbruch

Zu Beginn aber kann jeder sein Instrument erst einmal kennenlernen, ausprobieren, schütteln, klopfen – und bekommt hier die Möglichkeit dazu. Ein kreatives Chaos – was der Trainer daran aus Erfahrung schätzt, ist die damit einhergehende Auflockerung der Teilnehmer. Allein über seine Körpersprache kann er sie dann einladen, leiser zu werden und neben dem Spielen auch gleichzeitig zu hören. Und plötzlich geschieht etwas mit der Gruppe. Denn jetzt fangen die Trommler an, nicht mehr nur auf ihr eigenes Instrument zu achten, sondern auch auf die der Anderen. Man hört sich gegenseitig zu, es entsteht etwas Gemeinsames, ein Rhythmus, alle Instrumente synchronisieren sich. Das Besondere: Philipp Schaefer gibt zwar Anleitungen für die aktive Tagungspause – mal leiser werden, oder schneller, mal spielt nur diese eine Kreishälfte oder klingen nur jene Trommeln. Die Verantwortung überlässt er aber dem Team! Er geht mit der Gruppe, liest Ihre Impulse und lädt sie ein auf den Weg hin zum improvisierenden Ensemble.

Der Rhythmus kommt von selbst

Teamfähigkeit beim Trommeln lernen. Foto: Astrid Doerenbruch

Teamfähigkeit beim Trommeln lernen. Foto: Astrid Doerenbruch

Mehr und mehr kommt es vor, dass der „Dirigent“ den Kreis ganz verlässt – manchmal merken die Teilnehmer das gar nicht, so vertieft sind sie in den Rhythmus. „Die Menschen spüren ihre Teamfähigkeit und wie gut es eigentlich auch ohne Trainer klappt“, sagt Philipp Schaefer. Er steht dann am Rand, sieht zu und freut sich wenn das Ziel der aktiven Tagungspause erreicht ist – frische Energie und freudige Gesichter. Und die Teilnehmer? Sind begeistert, wie leicht das Spielen, die Emotionen und der Rhythmus wieder jede Menge Platz im Kopf geschaffen haben für neuen Input. Das Trommeln und Musizieren hat die Muskeln gelockert – und den Geist. Ob das ein Kaffee auch geschafft hätte?

Ein Drum Circle mit Philipp Schaefer eignet sich übrigens nicht nur als aktive Tagungspause. Auch bei Teambuildings, Trainings, Firmenfeiern oder als Incentive ist es ein effektives Mittel, auf positive Art und Weise einen gemeinsamen Rhythmus zu finden, der sich in den Unternehmensalltag überträgt.

 

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