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Speziallehrgang „Multisensorische Markenkommunikation“ (2011-12-20)

Speziallehrgang „Multisensorische Markenkommunikation“
Initiator Karsten Klepper
Nach dem Erfolg des ersten Seminars Anfang Oktober gibt es nun einen neuen Termin für die dreitägige Spezialfortbildung „Multisensorische Markenkommunikation“ beim Studieninstitut für Kommunikation. Dabei vermitteln vom 13. bis 15. April 2012 erfahrene Experten, wie man Kunden mit allen Sinnen - Visualität, Sound, Duft, Haptik und Gustatorik - anspricht, um Kaufleidenschaft und Markenbindung zu erzeugen.

Federführend für diesen Kurs, der sich an Marketingmanager richtet, die ihr Wissen um den Bereich „Corporate Senses“ erweitern wollen, ist Karsten Klepper, Experte für ganzheitlich integrierte Multisensorik. Er erklärt den Erfolg so: „Der Schlüssel ist ein mehrdimensionaler Ansatz, der alle Rezeptoren gleichberechtigt miteinander verbindet. Es wird versucht, jeden einzelnen Sinn zu adressieren, um einen Erinnerungseffekt zu erzeugen.  Bisher erfolgt die Kundenansprache noch zu 80 Prozent über das Visuelle, gefolgt von Sound und Duft. Oft vernachlässigt wird der Tastsinn. Das wird sich zukünftig ändern müssen, will eine Marke maximale Differenzierung und eine hohe Markenerinnerung erreichen. Der Schlüssel: die richtige kongruente multisensorische Ausprägung der Marke. Wer das richtig und rechtzeitig angeht, wird sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen.“

Multisensorische Markenwerte

Den Begriff „NotaSensorik“® ließ sich der Münchner zusammen mit seinem Partner Michael Mazanec schützen: „Es ist die derzeit einzige Methodik zur gleichgerichteten und multisensorischen Codierung eines Markenwerts. Konkret: In Zukunft wird man dadurch nicht nur bestimmen können, welche Farbe zum Beispiel für Innovation steht, und wie sie sich anhört, sondern auch, wie Innovation schmeckt, riecht und wie es sich anfühlt. Den Corporate Senses gehört die Zukunft.“

Dr. Martin Kern, der das Thema „Multisensorische Marktforschung“ vermitteln wird, betont: „Das Unterbewusstsein des Menschen spielt eine viel größere Rolle als gemeinhin angenommen. Es bestimmt maßgeblich unser Verhalten, auch bei der täglichen Kaufentscheidung. Viele ökonomische Lehransätze aber berücksichtigen dies nicht. Deshalb sehe ich in multisensorischem Branding, das Marken über die unterbewusste Sinneswahrnehmung stärkt, einen modernen und zeitgemäßen Ansatz für erfolgreiche Markenführung.“

Marken mit allen Sinnen erlebbar machen

Kann man Macht hören? Leistung riechen? Oder Glück schmecken? Auch diesen Fragen gehen die Referenten nach. Denn: Einfache Werbebotschaften wie "Kauf mich" reichen im Hyperwettbewerb des 21. Jahrhunderts nicht mehr aus. Um Marken zu differenzieren und ganzheitlich darzustellen, bedarf es in der Kommunikation der Synchronisation aller Sinne. Ob "Haptisches Branding" oder "Sound Marketing" -  die neun hochkarätigen Referenten vermitteln den Teilnehmern anhand von Best Practices die unterschiedlichsten Sinneswelten, und diese können sich nach erfolgreich abgelegter Abschlussarbeit "Multisensory Brand Manager/in (Komm)" nennen. So auch Maria Elena Haller, Brand Consultant bei der Gruppe Nymphenburg Consult AG, die an dem Kurs im Oktober teilnahm: „Obwohl ich mich mit dem Thema Multisensorik schon seit Längerem intensiv befasse, haben mich die einzelnen Beiträge fasziniert – das Schnuppern der Düfte in der Präsentation von Thierry Bourrat ebenso wie das Eintauchen in die Welt der Haptik mit Professor Grunwald und die Vorstellung seiner Forschungsprojekte. Als essentiell habe ich auch die Behandlung des Themas Forschungsmethoden empfunden - Multisensorik quantitativ durch Zahlen greifbar zu machen.“ Auch Lars Debbert, Architekt und Unternehmer aus Hamburg, war begeistert: "Das Thema ist absolut zeitgemäß. Marken-Verantwortliche müssen sich zukünftig noch viel stärker mit Multisensorik auseinandersetzen. Besonders angesprochen haben mich die Themen Olfaktorik und Statistik. Insgesamt fand ich das Seminar sehr inspirierend, und werde das erlangte Wissen in den von Nest One angebotenen Workshops zu "Marke im Raum" anwenden können."

 

Quelle bzw. Informationen von:
Studieninstitut für Kommunikation

 

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