Mehr Fortschritt und Zusammenarbeit - das Politicians Forum der Messe IMEX fördert den Austausch zwischen Branche und Politik
vom 31.07.2008 veröffentlicht über meinMemoMit 25 Politikern kamen dieses Jahr so viele wie noch nie zum sechsten Politicians Forum der Messe IMEX - incorporating Meetings made in Germany, The Worldwide Exhibition for incentive travel, meetings and events.
Mit 25 Politikern kamen dieses Jahr so viele wie noch nie zum sechsten
Politicians Forum der Messe IMEX - incorporating
Meetings made in Germany, The Worldwide Exhibition for Incentive travel,
meetings and events. Das Rekordergebnis
wurde durch die hohe Beteiligung aus Ländern wir Großbritannien, Kanada,
Südafrika und Australien erzielt.
Die Ergebnisse und Empfehlungen des IMEX Politicians Forums 2008 sind auf
den Internetseiten der IMEX und der daran beteiligten Partner Joint Meetings
Industry Council, JMIC und European Cities Marketing einzusehen (www.imex-frankfurt.com/politforum.html
).
Neu im Format der Veranstaltung waren die kurzen Präsentationen der vier
wichtigsten Gäste aus der Politik über die Erfahrungen aus ihren verschiedenen
Regionen. Sie setzten eine intensive Diskussion des Publikums aus 80
Repräsentanten der MICE Branche und den anwesenden Politikern in Gang, die sich
darauf konzentrierte, gemeinsame Grundlagen und Potentiale aufzuzeigen, die zu
einem beiderseitigen Fortschritt bei der Verbindung von politischen Interessen
und denen der MICE (Meeting, Incentive, Kontresse und Events) Branche beitragen
können.
Der Bericht des IMEX Politicians Forum beschreibt zum Beispiel, wie
Bürgermeister Alan Lowe von der Stadt Victoria in British Columbia eingestand,
dass seine Stadt darum kämpfen muss, Konferenzgeschäft zu halten, da das
Konferenzzentrum, das 1989 erbaut worden ist, heute als zu klein gilt. Er wies
darauf hin, dass Erfolg in einem stark kompetitiven und internationalen Umfeld
permanente Investitionen erfordert. Er empfahl die Beauftragung eines
international erfahrenen Beraters, der die Vision einer Stadt aufrecht hält und
dazu beiträgt, das Konferenzgeschäft auf lange Sicht zu stärken.
Jane Lomax-Smith, Tourismusministerin von Süd-Australien und Ministerin
der Stadt Adelaide, erklärte, dass laut einer Umfrage ihrer Stadt der Ertrag aus
der MICE Branche rund sechs Prozent höher liegt als der aus dem Tourismus. Da
Geschäftsreisende nicht so lange an einem Ort bleiben wie Touristen, würde man
sich in Adelaide nun auf die Strategie konzentrieren, den Besuchern einen Anreiz
zu schaffen, länger zu bleiben und so ihren Gesamtwert für die Stadt zu
steigern.
Sie erklärte außerdem, dass Adelaide sehr
proaktiv sei im Entwickeln und Bauen von Kongresszentren, die in Verbindung mit
den ökonomischen Vorzügen der Stadt stehen, wie zum Beispiel der Weinproduktion.
Eine weitere Taktik der Stadt ist, Kongresse und Events rund um andere
Aktivitäten herum zu kreieren. "Wenn wir zum Beispiel ein Radrennen in der
Stadt haben, erfinden wir einen Kongress zum Thema bBiomechanik des
Fahrradfahrens". Wir haben gelernt, dass das Ganze mehr sein kann als die Summer
seiner Teile."
Ivor Blumenthal, der CEO von SETA, der Government Services Sector
Education and Training Authority of South Africa forderte die MICE Branche
dringend dazu auf, auf Verbesserungen bei den Kenntnissen der Mitarbeiter und
der Verfügbarkeit von Arbeitskraft zu drängen. Der Bericht beschreibt, wie er
bereits mit Kanada, Australien, Neuseeland und der European Marketing Federation
zusammenarbeitet, mit dem Ziel, globale Gegenseitigkeits-Abkommen für die
Arbeitskräfte im Event-Management zu begründen. Blumenthal erinnerte die
Mitglieder des Forums außerdem: "Wenn Sie Ihre nächste Konferenz-Destination
aussuchen, dann lassen Sie nicht zu, dass Kompetenz zum Problem wird." Damit
ging er dazu über, den steigenden Erfolg des Plans von Südafrika
herauszustellen, der Kongress-Zentren einen Anreiz bietet, kleine und mittlere
Unternehmen im lokalen Umkreis zu unterstützen, was von vielen Interessengruppen
willkommen geheißen wurde.
In seiner Präsentation beschrieb der britische Abgeordnete John Greenway
die aktuellen Themen, um die sich Politiker kümmern müssen und die auch einen
starken Einfluss auf die MICE Branche haben. Dazu gehören zum Beispiel
demographische Veränderungen, der Wandel von der Produktions- zur
Dienstleistungsgesellschaft, die Integration ausländischer Arbeitskräfte und die
Punkte Nachhaltigkeit und internationale Standards.
Veränderungen in
Unternehmen
Im Gegenzug
bot Martin Sirk, der CEO von ICCA (International Congress and Convention
Association) einen Einblick in die Sichtweisen der MICE Branche. Er sagte den
Repräsentanten, dass Unternehmen sich in letzter Zeit stark verändert haben, was
der MICE Branche weltweit neue Chancen eröffnet. "In den letzten fünf Jahren
haben wir einen enormen Anstieg von Teambildungs-Meetings verzeichnet, nicht nur
für den Kreis der eigenen Mitarbeiter sondern auch für Zulieferer,
Geschäftspartner und weitere Gruppen. Diese Meetings sind nicht mehr allein zum
Vergnügen da sondern bilden quasi das Knochengerüst einer Organisation,"
erklärte er.
Katarzyna Sobierajska, Staatssekretärin im Ministerium für Sport und
Tourismus von Polen, sagte über ihre Erfahrung als Gast, der zum ersten Mal beim
Politicians Forum der IMEX dabei war: "Es war sehr interessant zu diesem Forum
zu kommen und die wahre Größe und den Aufgabenbereich der MICE Branche zu
verstehen. Im Moment hat Polen nur ein sehr neues und kleines nationales
Convention Bureau und ich war mir nicht sicher, was ich mit meiner Anwesenheit
hier erreichen könnte. Ich habe schnell verstanden, dass es für jeden auf
Landesebene wichtig ist, das Große Ganze zu verstehen. Ich habe mich gefreut,
Beschäftigte der MICE Branche aus anderen Ländern und von anderen Parteien zu
treffen und mir ist klar geworden, wie wichtig die MICE Branche für das ganze
Land ist."
Der Bürgermeister von Victoria, Alan Lowe, sagte: "Für mich liegt der
große Erfolg dieses Tages darin, dass ein Dialog zwischen den unterschiedlichen
Menschen, die in vorderster Reihe arbeiten, zustande gekommen ist - aus der MICE
Branche, Vertragspartner und Politiker. Sehr oft versteht die eine Seite nicht,
was die andere will und braucht. Dieses Forum bietet eine wertvolle Chance für
eine sinnvolle Debatte."
Zusätzlich zu ihren Kommentaren meinte Jane Lomax-Smith,
Tourismusministerin aus der Stadt Adelaide in Australien: "Ich glaube fest
daran, dass man alles, was man messen kann auch managen kann. Das Adelaide
Convention Centre hat in den Jahren 2006 und 2007 Events ausgerichtet, die 70
Millionen US-Dollar zum Staatshaushalt beigetragen haben. Wenn wir klare
Messungen durchführen, dann können wir sehen, welchen Beitrag die MICE Branche
für die Stadt leistet und wo wir zusätzliche Ressourcen einplanen müssen, um in
Zukunft wachsen zu können, zum Beispiel in den Bereichen Transport, Arbeit, Aus-
und Weiterbildung."
Das Politicians Forum wurde von Michael Hirst,
Order of the
British Empire und Chairman des UK
Business Tourism Partnership moderiert. Weitere Präsentationen hielten Richard
Holmes, International Director of Meetings für das International Bureau for
Epilepsy und Rod Cameron von Criterion Communications, Kanada.
Die komplette Bericht des IMEX Politicians
Forum kann unter http://www.imex-frankfurt.com/politforum.html
herunter geladen werden.
Das nächste Politicians Forum findet am 26. Mai 2009 statt.
Organisationen, die einen Teilnehmer aus der Politik anmelden möchten, wenden
sich auf Englisch an dale@imex-frankfurt.com