Maxedia und MACs von Martin Professional sind das Team des Echo 2007
vom 05.06.2007 veröffentlicht über meinMemoJerry Appelt über Beleuchtung und Mediaserver bei der Verleihung des Echo 2007, Deutschlands bekanntester Auszeichnung für Musiker.
Am 25. März sorgten fünf Maxedia Digital Media Composer im Rahmen der 16. Verleihung des Echo-Musikpreises im Berliner Palais am Funkturm für ein außergewöhnliches visuelles Erlebnis.Der Echo wird an nationale und internationale Stars der Musikbranche verliehen. Er ist die deutsche Version des Grammys oder Brit Pop Awards. Das Lichtdesign wurde zum elften Mal von Jerry Appelt erstellt. Dieses Jahr war Jerry sowohl für das visuelle Gesamtkonzept der Verleihung als auch für das Licht und die Einbindung digitaler Medien verantwortlich.
Jerry stellt fest: “Diese Art Show erfordert eine Menge Kommunikation zwischen den Bands, dem Management und dem Lichtdesigner, um den Content zu definieren, der zu sehen sein wird. Letztes Jahr gab es ein paar Probleme, weil der Mediacontent direkt vom Ü-Wagen eingespielt wurde. Dadurch war es schwierig, die Sequenzen genau zum richtigen Zeitpunkt einzuspielen. Ich betrachte digitale Medien und Beleuchtung als Einheit, deswegen müssen die Einspielungen durch die Lichtregie vorgenommen werden. Ich habe meine Crew um Michael Giegerich, einen Media-Operator, erweitert. Er bediente die Martin Maxedias und hat einen perfekten Job abgeliefert.”
Maxedia Systeme
Fünf Maxedia Systeme (und eines als Backup-System) lieferten den Content für die verschiedene Bühnenbereiche: eine große LED-Wand aus LED-Strips öffnete sich, um eine Showbühne mit einer große Projektionsfläche im Hintergrund freizugeben, die ebenfalls von einer Maxedia bespielt wurde; eine große LED-Wand, die Jerry per Pixelmapping ansteuerte, um die Harmonie zwischen Beleuchtung und Content herzustellen; weitere LEDs um die Bühne herum; eine LED-Wand, die im Saal geflogen wurde; und dreieckige Bühnenelemente, die mit LED-Strips bestückt waren. “Alle Geräte funktionierten problemlos”, berichtet Jerry. “Die HD-Version und die neue PRO-Version der Maxedia laufen sehr stabil. Es war eine wirklich gute Erfahrung.”
Der graphische Content der Maxedias stammte aus verschiedenen Quellen. Eine auf digitale Medien spezialisierte Firma erstellte den Basis-Content für die Moderation und die Preisübergabe. Der Content für die Bands stammte von Jerry, den Bands und der Firma für digitale Effekte.
Maxedia – ganz einfach
Die Maxedias wurden von Thomas Giegerich, Inhaber der Firma bright! Preproductions GmbH, einem Spezialisten für Mediaserver, programmiert. Thomas erstellte die Cues, sein Bruder Michael war für die Bedienung zuständig. “Wir spezifizieren immer die Maxedia, weil sie so einfach zu verwenden ist”, sagt Thomas. “Der Abruf der Cues ist sehr schnell, weil man nicht zwangsläufig mit Layern arbeiten muss – es werden einfach Cues aufgerufen. Die Programmierung ist dadurch sehr einfach.”
Ein Rig mit vielen MACs
Der hohen Anzahl digitaler Effekte war ein Rig mit vielen Martin-Geräten zur Seite gestellt: 52 MAC 2000 Profile, 80 MAC 2000 Wash, 32 MAC 700 Profile, 80 MAC 700 Wash, 7 MAC 2000 Performance, 26 MAC TW1, 40 MAC 250 Wash und 29 Atomic 3000 Stroboskope mit Atomic Colors. Das komplette Equipment für Beleuchtung und Video wurde von der PROCON Event Engineering aus Hamburg geliefert. Der Spezialist für die Mediaserver von PROCON war Jan Schröder.
Jerry verwendete die neuen Martin MAC TW1 mit einer speziellen Frontlinse mit engerem Streuwinkel. “Wir haben die TW1 als Vorderlicht aus großer Entfernung verwendet. Durch den engeren Streuwinkel konnten wir die großen Distanzen problemlos überbrücken. Ich hoffe, dass Martin diese Linse in naher Zukunft als Zubehör anbietet.”
Die MAC 2000 dienten zur Bühnenbeleuchtung, die MAC 700 Profile als Publikums- und Effektscheinwerfer. Die MAC 700 Wash wurden in niedrigen Positionen um das Publikum platziert. Jerry schätzt vor allem die Zuverlässigkeit der Scheinwerfer. “Das Rig funktionierte perfekt – der Zeitaufwand für die Wartung war minimal.”