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Grüne Punkte für schwarze Zahlen

vom 25.03.2010 veröffentlicht über meinMemo

Ostern steht vor der Türe und gleich im Anschluss wartet die Jahreshauptversammlung des EVVC e.V. im schönen Düsseldorf auf den Verband.


Ostern steht vor der Türe und gleich im Anschluss wartet die Jahreshauptversammlung des EVVC e.V. im schönen Düsseldorf auf den Verband.



In der Verbandsarbeit kann bereits jetzt feststellt werden, dass deren erste Knospen noch vor der Jahreshauptversammlung erste sehenswerte Blüten getrieben haben. So ist z.B. das Konzept für die ökologische Weiterentwicklung der Veranstaltungseinrichtungen im EVVC ein gutes Stück nach vorne gekommen.



Durch die nun verabredete und fixierte Zusammenarbeit mit Green Globe konnte in der Zwischenzeit bereits eine ganze Reihe von Häusern das "EVVC Green Globe" Zertifikat erhalten. Alle die, die für die ersten Zertifizierungen mit ihren Häusern mitgewirkt haben, durften erfahren, dass das gemeinsame Zertifikat "EVVC Green Globe" das ist, was für den EVVC immer wichtig war: eine unkomplizierte, praktische Überprüfung der ökologischen Eckdaten des Hauses, mit hilfreichen Hinweisen für eine ökonomische Weiterentwicklung, die wichtige ökologische Voraussetzungen erfüllt - sozusagen "grüne Punkte für schwarze Zahlen".



In diesem Zusammenhang bedankt sich der Verband bei all denjenigen, die sich mit Pionierarbeit an den ersten Zertifizierungen beteiligen und sich beteiligt haben. Dies verbunden mit dem Wunsch und der Bitte, dass möglichst viele Häuser - spätestens nach dem erneuten in der Jahreshauptversammlung eingeplanten Workshop - ihre Zertifizierungsbemühungen folgen lassen werden, so dass der  EVVC e.V. sobald wie möglich eine breite Basis von zertifizierten Mitgliedsbetrieben im Verband hat.



Ganz besonders erfreulich ist die Tatsache, dass der EVVC e.V. im vergangenen Jahr einen eindrucksvollen Mitgliederzuwachs zu verzeichnet hatte, der eine deutliche Schweizer Handschrift trägt. Der  EVVC e.V. freut sich, dass er nunmehr 16 Mitgliedsbetriebe aus der Schweiz hat, die auch die Internationalität des Verbandes dokumentieren und zeigen, dass das "E" im europäischen Verband der Veranstaltungszentren seine Berechtigung hat. Schon vorab und vor der Jahreshauptversammlung ein Herzliches Willkommen an alle Schweizer Kolleginnen und Kollegen im EVVC. Der Verband freut sich darauf, auch spezielle Themen, zugeschnitten auf die Bedürfnisse in der Schweiz, zu entwickeln und damit dem Verband auch in dieser Richtung ein noch stärkeres Standbein zu geben.



Besonders freur sich der Präsident Joachim König auf das Treffen mit den Schweizer Kolleginnen und Kollegen am 30. März diesen Jahres in Zürich, wo wir bereits erste konkrete Themen miteinander besprechen werden.



Ein weniger erfreuliches Thema, das eher wie Unkraut wuchert, als dass es Blüten treibt, ist das unselige Thema der Funkfrequenzen. Hier zeichnet sich mehr und mehr ab, dass offenkundig keine ernsthafte Bereitschaft besteht, die berechtigten Kompensationsansprüche von Veranstaltungseinrichtungen zu akzeptieren. Die Bundesregierung treibt erneut, wie in anderen Fragen auch, das Spielchen, Erlöse mitzunehmen, um Kosten auf nach geordnete Ebenen - in diesem Fall vorwiegend auf die Kommunen - abzuwälzen. Nichts anderes ist es, wenn man mitteilt, dass nur Tonanlagen, die noch nicht abgeschrieben sind überhaupt einen Kompensationsanspruch haben. Dies geht an der Lebenswirklichkeit kommunaler Veranstaltungshäuser vorbei. Hier werden nicht nur Tonanlagen, sondern nahezu die gesamte Einrichtung, weit über Abschreibungsfristen hinaus, genutzt, weil die Kommunen aufgrund der bekannten Kassenlage nicht in der Lage sind, entsprechende Investitionen im Rahmen der Abschreibungsfristen zu tätigen. Mit solchen Vorgaben befreit man sich schlicht und ergreifend von der Kompensationsverpflichtung, die aufgrund der Versteigerung der Frequenzen ansteht.



Der EVVC wird mit anderen Verbänden im Branchenumfeld alles dafür tun, dass zumindest diese Tatsachen deutlich beim Namen genannt werden und auch die kommunalen Entscheidungsträger über die anstehenden Probleme informiert sind.



Joachim König freut sich darauf, Sie alle voller Tatendrang zu informativen und fröhlichen Tagen während unserer Jahreshauptversammlung in Düsseldorf begrüßen zu dürfen. Bleiben Sie dem Verband gewogen.