Die „Swingle Singers“ starteten ihre Weltkarriere mit verswingtem Bach
vom 18.02.2008 veröffentlicht über meinMemoDie „Swingle Singers" zählen - wie ihre Kollegen von den King's Singers - zu den weltbesten A-cappella-Ensembles. Bis heute traten sie weltweit in über 3.000 Konzerten auf und veröffentlichten mehr als 40 Tonträger. Am Freitag, 22. Februar, ist das berühmte Ensemble aus England ab 20 Uhr im Apollo-Theater live zu erleben.
Die „Swingle Singers" zählen - wie ihre Kollegen von den King's Singers - zu den weltbesten A-cappella-Ensembles. Bis heute traten sie weltweit in über 3.000 Konzerten auf und veröffentlichten mehr als 40 Tonträger. Am Freitag, 22. Februar, ist das berühmte Ensemble aus England ab 20 Uhr im Apollo-Theater live zu erleben.
Die Geburtsstunde der Swingles schlug im Jahr 1962. Gelangweilt vom Einerlei des Background-Gesangs bei Bühnenstars wie Edith Piaf und Charles Aznavour hatte der in den USA geborene und in Paris lebende Bandgründer Ward Swingle die Idee, Instrumentalstücke ausschließlich a cappella zu präsentieren und mit Silben des sogenannten Scat-Gesanges zu unterlegen.
Schon die erste Platte schlug riesig ein: Die gesungene „Air" von Bach stürmte weltweit alle Hitparaden. Nach den ersten - vor allem in Amerika erfolgreichen - Platten mit Arrangements berühmter Bach-Komponisten (später kamen Bearbeitungen von Händel, Mozart, Vivaldi Co. dazu) begannen die Swingle Singers, auch live aufzutreten. Ihr Markenzeichen wurde die enorm leichte, schnelle und präzise Intonation und Stimmführung. Das Repertoire wuchs: Folksongs aus aller Welt, Pop-Balladen, Gregorianik kamen dazu - inzwischen ist das Prädikat „Grenzenlose Stimmkunst" ein Markenzeichen der Formation. Das Ensemble tourt durch die ganze Welt.
Nach einigen Umbesetzungen kehrte Ward Swingle - inzwischen als einer der bedeutendsten und originellsten Chor-Arrangeure anerkannt - 1984 zurück in die USA. Er blieb aber mit den neuen Vokalisten im Ensemble in engem Kontakt und arrangierte weiter für sie. Der weltweite Ruf der Swingle Singers blieb bestehen, die vier Sängerinnen und vier Sänger der heutigen Formation lassen die neuen Arrangements ihres Bandgründers in ihr Repertoire miteinfließen. - Ein Vergnügen für Augen und Ohren - und ein weiteres Highlight bei „Apollo Vokal".
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