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Besucherplus: Mehr als 79.000 Besucher aus 119 Ländern auf Musikmesse 2010 (2010-04-22)

Ein gelungener Start in die Geschäftssaison der Musikinstrumenten-Branche war die Musikmesse vom 24. bis 27. März 2010 in Frankfurt. Vier Tage lang verwandelte die Musikmesse das Frankfurter Messegelände in eine gigantische Produktshow rund um die Themen Musikinstrumente, Musikmachen und Entertainment und in eine der größten Konzertveranstaltungen des Landes. Die Musikmesse ist der wichtigste Branchentermin und ein Indikator für die Stimmung in der Branche. Die Zufriedenheit der Aussteller der Musikmesse lässt positiv auf das kommende Geschäftsjahr blicken.

79.069 Besucher erlebten die Musikmesse 2010 mit ihren mehr als 30.000 Musikinstrumenten, Noten, Software und Zubehör und 1.000 Events und Konzerten. Auf der Musikmesse 2010 zeigten 1.510 Aussteller neueste Musikinstrumente und -zubehör, Noten und Fachliteratur, Vermarktungsangebote und DJ-Equipment. 94 Prozent der Besucher sind mit der Erreichung ihrer Messebesuchsziele und dem Angebot der Musikmesse mehr als zufrieden.

„Die Musikmesse hat mit einem Besucherplus, das vor allem durch die ausländischen Besuchern generiert wurde, ihre Stellung als Leitmesse der Musikinstrumenten-Branche weiter ausgebaut", so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Die Zufriedenheit der Aussteller und Besucher der Musikmesse ist hoch und die Branche blickt angesichts einer gut verlaufenen Messe verhalten positiv in das kommende Jahr 2010."

Diese Einschätzung teilen auch Aussteller und Verbandsvertreter. „Ich bin froh über den positiven Verlauf der Musikmesse", sagt Jochen Stock, erster Vorsitzender der Society of Music Merchants SOMM e.V. „Sehr viele internationale Besucher sind auf der Musikmesse, auch aus dem osteuropäischen Ausland. Ich empfinde die Qualität der Fachbesucher als sehr gut, ebenso wie die Kaufbereitschaft. Auch die Stimmung ist gut. Wir rechnen mit einem ausgeglichenen Jahr für die Branche."

„Wir bemerken im Vergleich zu den Vorjahren eine Stabilisierung. Das ist für uns sehr wichtig, da der Markt sehr unruhig ist", stellt Bernd Vincent Walbaum fest, Geschäftsführer des C.F. Peters Musikverlags, einem langjährigen Aussteller der Musikmesse. „Wir wachsen zu einer international agierenden Gruppe und der Messeauftritt ist ideal, wenn man im internationalen Geschäft tätig ist. Zur Musikmesse gibt es keine Alternative."

Die Musikmesse verzeichnete 2010 einen leichten Besucheranstieg - besonders aus dem Ausland. Von 79.069 Besuchern (2009: 78.847) kamen 33% aus dem Ausland - ein Plus von einem Prozent, das 25.662 entspricht. Nach Deutschland (53.407) waren die stärksten Besuchernationen die Niederlande (2.439), Frankreich (1.933), Italien (1.591), Schweiz (1.429), Belgien (1.428), Großbritannien (1.320), Österreich (1.044), Schweden (866), Polen (784) und Spanien (749). Aus dem außereuropäischen Ausland kamen die meisten Besucher aus der Russischen Föderation (628), Süd Korea (543), USA (463), Japan (349), VR China (322), Brasilien (292) und Australien (212).
Auch bei den Zufriedenheitswerten erreichte die Musikmesse wieder sehr gute Werte. 94 Prozent der Besucher waren mit der Erreichung ihrer Besuchziele und dem Angebot außerordentlich bis zufrieden. Bei den Ausstellern sind 71 Prozent mit der Messe außerordentlich bis zufrieden. Zu diesem hohen Prozentsatz bei der Zufriedenheit der Aussteller und Besucher trug nicht nur das umfassende Produkt- und Dienstleistungsangebot bei. Auch das vielfältige Konzert, Event, Workshops und Vortragsprogramm macht die Musikmesse zum wichtigsten Präsentationstermin für die Branche.

Nach einjähriger Pause präsentierten sich in diesem Jahr die europäischen Klavierhersteller wieder auf der Musikmesse. In einem eigenen Areal, dem Piano Salon Europe im Forum 1, fanden sie eine geeignete Plattform, um die jahrhundertealte Kunst der Klavier- und Pianoherstellung herauszustellen. „Wir sind mit der neuen Halle sehr zufrieden", bestätigt Burkhard Stein, Geschäftsführer der Grotrian-Steinweg GmbH und Vorsitzender des Bundesverbands Klavier e.V. „Die Qualität der Besucher ist sehr gut. Viele Händler haben die europäischen Klavierhersteller besucht. Für uns erfüllt die Messe drei wesentliche Bedeutungen: 1. Gewinnung von Neukunden, 2. Präsentation der Marke gegenüber Fachbesuchern und Endkunden und 3. Aufträge generieren." Am zweiten Messetag bildete der Piano Salon Europe den Rahmen für die Verleihung des Preises „Klavierspieler des Jahres", der in diesem Jahr an die Bundestagsabgeordnete und Pianistin Agnes Krumwiede ging.

Mehr als 1.000 Konzerte, Autogrammstunden, Workshops und Sonderpräsentationen umrahmten die Musikmesse, begeisterten das Publikum und rückten Frankfurt in das Zentrum der weltweiten Musik- und Veranstaltungsbranche. International renommierte Preisverleihungen wie der Frankfurter Musikpreis oder der Deutsche Musikinstrumentenpreis zählten ebenso dazu wie Nachwuchspreise, zum Beispiel SchoolJam für die beste Schülerband Deutschlands oder der DJ Tools Award.

Alt und Neu vereinen sich auf der Musikmesse aufs Beste. Das stellte besonders die International Vintage Show unter Beweis. Die teuersten Gitarren der Welt, präsentiert von den Burst Brothers und Teile der Sammlung des Scorpions Gitarristen Matthias Jabs mit alten Gitarren standen einträchtig neben den aktuellen Neuentwicklungen der Gitarren- und Basshersteller.

Dass es eigentlich ganz einfach ist, Kinder für die Welt der Musik zu begeistern, zeigt alljährlich die Musikmitmachausstellung music4kids im Rahmen der Musikmesse. Seit 10 Jahren unterstützt die Musikmesse mit dieser Initiative die in Deutschland noch ausbaufähige musikalische Früherziehung. Über 8.000 Kinder profitierten in diesem Jahr von music4kids. Sie hatten Gelegenheit, sich mit Spiel und Forscherdrang der Musik und dem Klang zu nähern und selbst zu experimentieren. Von Mittwoch bis Freitag nutzten geführte Kindergarten- und Schulgruppen die Ausstellung.

Am Messesamstag stand sie allen interessierten Kindern und ihren Familien offen.

 

Quelle bzw. Informationen von:
Festhalle Messe Frankfurt Venue GmbH

 

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