Aussteller setzen auf breites Spektrum von Marketinginstrumenten
vom 09.02.2009 veröffentlicht über meinMemoUnternehmen, die auf Fachbesuchermessen ausstellen, ergänzen ihr Marketing mit einer Vielzahl anderer Instrumente: 83 % setzen auch auf Direct Mailing, 76 % schalten zusätzlich Werbung in Fachzeitschriften und 75 % setzen auch auf Außendienst oder Vertreter.
Messen sind für B-to-B-Aussteller wichtiges Medium
Unternehmen, die auf Fachbesuchermessen ausstellen, ergänzen ihr Marketing mit einer Vielzahl anderer Instrumente: 83 % setzen auch auf Direct Mailing, 76 % schalten zusätzlich Werbung in Fachzeitschriften und 75 % setzen auch auf Außendienst oder Vertreter. Messebeteiligungen nehmen jedoch durchschnittlich 40 % des Marketingetats ein und sind damit im B-to-B-Sektor das wichtigste Instrument. Das ergab eine Befragung von 500 repräsentativ ausgewählten ausstellenden Unternehmen, die auf fachbesucher¬orientierten Messen präsent sind. Die Untersuchung hatte der AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft bei TNS Emnid in Auftrag gegeben.
Investitionsgüteraussteller sind über die Messebeteiligungen hinaus besonders kommunikationsstark. Nahezu alle Firmen dieses Sektors setzen mehrere Instrumente gleichzeitig ein: fast 90 % nutzen neben Messen den Außendienst, 86 % Direct Mailing und ebenfalls 86 % Anzeigen in Fachzeitschriften. Präsentationen auf Kongressen veranstalten 63 %, jedoch setzen nur 38 % auf Verkauf und Vertrieb per Internet.
Bei Konsumgüterausstellern ist das Spektrum der Instrumente im Durchschnitt deutlich schmaler. Zwar nutzen 80 % Direct Mailing, aber nur 68 % den Außendienst und 64 % Werbung in Fachzeitschriften und immerhin 58 % Verkauf und Vertrieb über das Internet. Messen haben also bei Konsumgüterausstellern relativ häufig nahezu eine Alleinstellung. Insgesamt zeigt sich aber, dass Unternehmenserfolg meistens auf einem optimalen Mix der Marketinginstrumente basiert.