visualisierung-von-raumkonzepten-party-rent

Party Rent im Interview: Visualisierung von Raumkonzepten

| gesponserter Beitrag |
Lesedauer 3 Minuten

Keiner kauft gerne die Katze im Sack. Erst recht nicht, wenn es um große und wichtige Events handelt. Da hilft es, Veranstaltungsplanern einen möglichst guten Eindruck davon zu geben, wie ihr Event später aussehen wird. Diesen Job übernimmt bei Party Rent Karin Finke. Die Innenarchitektin entwirft Pläne sowie die Visualisierung von Raumkonzepten für Events. Wir haben mit ihr gesprochen.

Hallo Karin! Ich kenne Party Rent als Vermieter von Möbeln. Dass ihr euch auch vorab schon um Visuals und Renderings kümmert, wusste ich noch nicht.

In erster Linie kannst du bei Party Rent auch weiterhin Möbel mieten. Da hat sich seit 1992 nicht viel verändert. Was sich verändert hat, ist die Dienstleistung, die sich drumherum entwickelt hat. Beratung ist einfach viel, viel wichtiger geworden. Das betrifft die Projektleitung, den Auf- und Abbau, aber zu großen Teilen auch die Vorabplanung. Die Visualisierung von Raumkonzepten ist ein wichtiger Teil davon.

Wie sieht so eine Visualisierung von Raumkonzepten aus? Du setzt dich hin und zeichnest drauf los?

visualisierung von raumkonzepten party-rent

Party Rent erstellt die Visualisierung von Raumkonzepten mit 2D-Grundrissen, 3D-Renderings und Collagen.

Naja, wir kommen eigentlich erst dann ins Spiel, wenn es schon einen ersten Kontakt zum Kunden gab und seine Wünsche bekannt sind. Ganz frei entwerfen wir eher selten. Das ist aber trotzdem spannend. Wir müssen den Raum und die Möbel so planen, dass Zielvorgaben, Locationbedingungen und Budget zusammen in ein schlüssiges Konzept passen. Mein Background als Innenarchitektin hilft auf jeden Fall. Es ist also mehr ein Mix aus den Vorstellungen, die der Kunde hat und den Ideen, die wir aus der Erfahrung mit einbringen können.

Wie geht’s dann weiter?

Die eigentliche Visualisierung von Raumkonzepten beginnt mit dem 2D-Grundriss. Das ist der erste Schritt, die technische Basis. Der Grundriss verdeutlicht auch den Aufbauplan für das Mobiliar. Das ist auch so ein Thema. Wir visualisieren nicht nur, damit der Kunde eine bessere Vorstellung bekommt. Wichtig ist insbesondere auch der planerische Aspekt. Wir gestalten die Räume nach Maßgaben der VStättVO. Fluchtwege, Brandschutz – das sind alles Themen, die mit in die Raumplanung einfließen. Damit bekommt der Veranstalter auch seine Genehmigung vom Bauamt. Je nach Auftrag und Wunsch des Kunden fertigen wir auf dieser Basis noch 3D-Renderings oder Collagen an. Damit veranschaulichen wir den Stil und das Ausstattungskonzept von Events.

Wie lange dauert es, bis du ein Projekt visualisiert hast?

Mal eine Stunde, mal mehrere Tage. Das kommt ganz auf den Umfang und die Logistik hinter der Veranstaltung an. Gerade in komplexe Projekte investiere ich viel Zeit. Je besser das Projekt vorbereitet ist, desto leichter fällt die Umsetzung vor Ort.

Bist du selbst bei dem Aufbau eines Events vor Ort?

visualisierung von raumkonzepten party-rent

Karin Finke, studierte Innenarchitektin, lässt ihre Ideen und Leidenschaft in jedes Projekt einfließen.

Früher habe ich vor Ort noch richtig mit angepackt. Da bekommt man einfach ein richtig gutes Gefühl für die Dienstleistung. So hab ich auch gelernt, wie die Pläne und eine Visualisierung von Raumkonzepten aussehen müssen, damit unser Team in der Location effektiv arbeiten kann. Heute bin ich nur noch selten mit draußen. Aber ganz ehrlich: Das können unsere Projektleiter eh besser.

Was gefällt dir an deinem Job?

Ich hab bei Party Rent wirklich viel Abwechslung. Es klingt abgedroschen, aber ja: Jede Veranstaltung, jeder Raum und damit auch jedes Konzept ist anders. Klar, ich habe mich auch schon bei dem Gedanken ertappt, als Innenarchitekten nichts ‚Bleibendes‘ zu schaffen, Stühle und Tische mieten unsere Kunden ja immer nur temporär. Es fließt ja unheimlich viel Energie in diese Projekte und am Ende bleibt im Grunde nichts davon übrig. Andererseits macht genau das die Abwechslung aus. Ich kann hier mit Leidenschaft an Projekten mitarbeiten und eigene Ideen einbringen. Damit geht’s mir hier sehr gut!

Danke, Karin!