Poesie & Straßenkunst beim Internationalen Kleinkunstfestival Usedom
Alle Jahre zu Pfingsten wird Usedom seit nun 18 Jahren mit dem Kleinkunstfestival zum internationalen Schauplatz für Straßentheater. Rund um die Seebrücke in Heringsdorf liegen die sechs Auftrittsorte, auf denen in diesem Jahr 26 Künstler und Künstlergruppen ihr Können gezeigt haben. Das reichte von Clownerie und klassischem Straßentheater, über Ein-Mann-Zirkus, Artistik und Musik auf Abflussrohren bis hin zum Puppenspiel und den ganz großen Gefühlen.

Der Indaco Circo erhielt den 3. Platz in der Wertung der Fachjury des 18. Kleinkunstfestival Usedom.
Und auch das Wetter spielte in diesem Jahr (fast) immer mit – es war sonnig und warm, jedoch nicht so heiß, dass man sich lieber an den Strand verzogen hätte. Dementsprechend gut besucht waren die Vorstellungen – vor rund 300 bis 400 Zuschauern spielten viele Acts. Nach jeder Vorstellung ging der Hut herum – bei den [memo_eintrag kundennummer=159568]LOL Brothers[/memo_eintrag] aus Kanada standen die Zuschauer Schlange, um Geld in ebendiesen Hut zu werfen.
Künstler aus aller Welt auf dem Internationalen Kleinkunstfestival Usedom
Irgendwo in Argentinien muss ein großes Werbeplakat des [memo_eintrag kundennummer=133768]Internationalen Kleinkunstfestival Usedom[/memo_eintrag] hängen – seit Jahren schon kommen viele Künstler aus diesem lateinamerikanischen Land. So auch der fünffache Guinessbuch-Rekordhalter [memo_eintrag kundennummer=159576]Victor Rubilar[/memo_eintrag], der mit fünf Fußbällen jonglierte. Das [memo_eintrag kundennummer=159577]Duo Masawa[/memo_eintrag] brillierte mit einer einzigartigen Hand-auf-Hand-Nummer und der klassische Gaukler [memo_eintrag kundennummer=159570]Brunitus[/memo_eintrag] schleuderte sein Diabolo so hoch, dass selbst die Experten sprachlos waren. Auch [memo_eintrag kundennummer=159552]Jan Himself[/memo_eintrag] aus der Schweiz trat mit dem Diabolo auf – er nutze sein wallendes Haar, um damit zu spielen. Die Superhelden der [memo_eintrag kundennummer=503152]foolpools[/memo_eintrag] und “The Greatest Thing” – ein [memo_eintrag kundennummer=159640]poetisches Zusammenspiel des Pantomimen Rocco und der Musikerin Miss Walker[/memo_eintrag] – waren die beiden einzigen Produktionen aus Deutschland. Der dänische [memo_eintrag kundennummer=159572]Ein-Mann-Zirkus Gonzo[/memo_eintrag] zog mit sehenswerter Artistik immer mehrere hundert Zuschauer in seinen Bann.
Die Gewinner des 18. Internationalen Kleinkunstfestivals kamen aus Italien und Australien. Rhonda Lopez und Remo [memo_eintrag kundennummer=159569]Di Filippo[/memo_eintrag] animierten selbstgebaute Marionetten derart gefühlvoll, dass das gesamte Publikum mucksmäuschenstill und gebannt zuschaute und dem untermalenden Gesang lauschte. Ob Geiger, Radfahrer, Ballerina, Putzfrau oder Gino – die Puppe erwachten zum Leben und man hätte ewig zuschauen und träumen können. Kleinkunst ganz, ganz groß …
Die Gewinner des 18. Internationalen Kleinkunstfestivals
Wertung der Fachjury:
1. Di Filippo Marionette
2. Zirkus Gonzo
3. [memo_eintrag kundennummer=159558]Indaco Circo[/memo_eintrag]
4. LOL Brothers
5. Duo Masawa
Sonderpreis: [memo_eintrag kundennummer=159571]Jay Che[/memo_eintrag]
Sonderpreis memo-media: Jan Himself
Wertung der Kinderjury:
1. [memo_eintrag kundennummer=159560]Billy Kidd[/memo_eintrag]
2. Indaco Circo
3. Duo Masawa
4. Di Filippo Marionette
5. Zirkus Gonzo
Sonderpreis 1: [memo_eintrag kundennummer=159554]el-loren[/memo_eintrag]
Sonderpreis 2: Jan Himself






