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30 Jahre ZEBRA Stelzentheater: Von der Kunst, Größe zu transportieren 

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Schon aus der Ferne spürt man ihre Energie. Die Bewegungen sind fließend, nahezu tänzerisch. Und mit jedem Schritt, den man sich näher auf sie zu bewegt, fühlt man die pure Freude, die sie über den Köpfen ihres Publikums versprühen: Die Künstler vom ZEBRA Stelzentheater präsentieren nicht einfach nur ihre aufwendigen Kostüme in luftiger Höhe – sie leben die Charaktere, in die sie für jeden einzelnen Auftritt schlüpfen.

30 Jahre ZEBRA Stelzentheater

Das ZEBRA Stelzentheater feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum.

„Jede Aufführung ist eine einzigartige Begegnung mit dem Publikum, die sensibel behandelt werden möchte. Routine und eingefahrene Strukturen kennen wir nicht – auch nicht nach all den Jahren“, sagt Rolf Kassalicky, Gründer und Inhaber des ZEBRA Stelzentheaters. Damit spielt er auf einen besonderen Anlass an, denn das Stelzentheater aus Gauting feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Seitdem hat sich viel verändert – sowohl innerhalb des Theaters als auch in seiner Branche.

Damals und heute – die Entwicklung des Ensembles

Die Wurzeln des ZEBRA Stelzentheaters liegen im Jahr 1987, wobei das Theater ursprünglich als Duo startete. „Erst in 1994 haben wir unsere Gruppe erweitert und waren damit national unter den ersten großen Ensembles, die diese Branche seither prägen“, Rolf Kassalicky lässt die Anfänge seines Theaters Revue passieren, „Darüber, dass wir uns in der Szene einen Namen gemacht haben, sind wir sehr froh. Denn in den letzten Jahren ist die Anzahl an Stelzenkünstlern enorm gewachsen. Das macht die Akquise nicht gerade einfacher.“ Mit seinen erfrischenden Ideen konnte sich das ZEBRA Stelzentheater bislang aber immer behaupten.

Das ZEBRA Stelzentheater und die „Walking Roses“

Die Walking Roses vom ZEBRA Stelzentheater

Eine der erfolgreichsten Produktionen der letzten Jahre sind die „Walking Roses“.

Eine der erfolgreichsten Produktionen der letzten Jahre sind die „Walking Roses“. Diese hatten ihre Premiere in 2012 auf der Hochzeit von zwei Künstlern des Stelzentheaters – der Act war jedoch nicht nur eine geglückte Überraschung, sondern auch der Start einer ganz neuen Erfahrung: „25 Jahre lang haben sich unsere Acts durch elegante, tänzerische Bewegungen ausgezeichnet. Die ‚Walking Roses‘ sind das komplette Gegenteil. Sie bewegen sich nahezu in Zeitlupe und strahlen einen geheimnisvollen Charme aus“, erklärt Rolf Kassalicky. Vielleicht ist es genau dieser Stilbruch, der für so viel Aufmerksamkeit gesorgt hat. Vielleicht aber auch die fesselnde Optik, denn in der Event-Branche spielt das Thema „Nachhaltigkeit und Ökologie“ eine wichtige Rolle. „Mit unseren lebendigen Rosen transportieren wir das Thema ‚Green Events‘ auf unsere spezielle Weise. 2017 steht für uns generell im Zeichen der Nachhaltigkeit. Unsere neueste Produktion ist die ‚Zwergenparade‘ und schließt sich diesem Thema an“, so Rolf Kassalicky.

Wertvolles Feedback gibt´s im Geschehen

Reaktionen vom Publikum

Die echten Reaktionen vom Publikum sind das größte Lob für das ZEBRA-Team.

Das Besondere ist, dass das Ensemble des ZEBRA Theaters neue Produktionen im Vorfeld gar nicht passgenau einstudiert. Sie werden live ausprobiert und später auf Basis gesammelter Erfahrungen modifiziert und verfeinert! „Wertvolles Feedback erhalten wir nicht innerhalb unserer Trainingshallen, sondern im Geschehen. Die echten Reaktionen vom Publikum sind unser größtes Lob, aber auch unsere schärfste Kritik. Deswegen ist jeder Auftritt spannend – egal, wie oft der Act schon aufgeführt wurde“, verrät Rolf Kassalicky.

Das ZEBRA Stelzentheater ist international unterwegs

Empathie und ein sensibles Händchen dafür, die Sprache des Publikums zu sprechen, gehören zu den Kerneigenschaften eines jeden Stelzenkünstlers des ZEBRA-Ensembles. Was die Kommunikation und Sprache betrifft, ist das Team gut eingespielt – auch, wenn es um internationale Auftritte geht. Innerhalb der letzten 30 Jahre war das ZEBRA Stelzentheater in rund 30 Ländern unterwegs, dabei haben zehn bis zwölf Gastspiele in den USA stattgefunden. Das Ensemble hat sich jedoch immer wieder verändert. Neue kamen dazu, andere sind gegangen. „Der Großteil unserer freien Künstler ist seit gut 13 Jahren dabei. Zwischenzeitliche Veränderungen im Team sind normal und bringen sogar frischen Wind mit sich. So entstehen Geschichten“, freut sich Rolf Kassalicky.

30 Jahre Geschichte sind bereits geschrieben. Und die Geschichte geht weiter. Wie? Auf jeden Fall mit dem ansteckenden Spaß und der Neugier für Stelzenkunst!