Sounddesigner Peter Schilske und Mario Jungbluth

Sounddesign und Hörspiel für Events

Der Solinger Künstler Peter Schilske hat sich schon vor Langem hinaus auf das Terrain des Hörspiels begeben. Er hat für verschiedene Hörfunkproduktionen Sounddesign und Soundscapes entwickelt: „Der fremde Tibeter“ für den WDR, „20.000 Meilen unter den Meeren“ für den MDR. „Der Orientzyklus“, Hörspiel in zwölf Teilen nach den Reiseerzählungen von Karl May 2006 als WDR-Produktion, wofür es den Preis der deutschen Schallplattenkritik gab. Seine künstlerische Hörerfahrungen brachte er 2017 für einen KIA-Reveal ein, bei denen die Autos aus Containern heraus präsentiert wurden. Eine atmosphärischkomponierte Geräuschkulisse schmiegte sich an bekannte moderne Ryhtmen an. Für die Friedrich-Ebert-Stiftung entwickelte er zusammen mit der Schauspielerin Claudia Gahrke und memo-media-Autor Andreas Schäfer mehrere kurze Livehörspiele, die bei deren Events in komplexe gesellschaftliche und politische Zusammenhänge einführten. Schilske arbeitet zusammen mit diversen Partnern. Fix mit im Boot ist der Tontechniker und Musiker Mario Jungbluth.

Ziel des Sounddesigns

Für ein besonderes Sounddesign entwirft der Künstler Peter Schilske auch spezielle Instrumente

Für ein besonderes Sounddesign entwirft der Künstler Peter Schilske auch spezielle Instrumente

Ziel des Sounddesigns ist es für das Team um Schilske, „eine höhere Ereignis- und Erlebnisdichte zu erzeugen.“ Der innere Eindruck und die Emotionsdichte werden verstärkt. Dabei enstehen komplexe Soundscapes, sich zur Entdeckung ausbreitende Klanglandschaften, die Protagonisten und Dramaturgie akustisch umkleiden. „In unserer Arbeit nutzen wir alle uns zur Verfügung stehenden Techniken. Foley-Sounds, am Computer erzeugte synthetische Klänge, speziell entworfene und konstruierte ‚Instrumente‘, Field-Recordings von gewöhnlichen und oft auch ungewöhnlichen Orten. Was immer nötig ist, um das zu bearbeitende Projekt zu unterstützen. Der Grundsatz, unserer Arbeit ist für uns: Die Kunst der Komposition, eines Soundscapes in all seiner Komplexität und Schwierigkeit sollte nicht hörbar sein. Die erzeugte Klanglandschaft soll einfach, natürlich und wie von alleine gefügt auf das Bewusst – beziehungsweise das Unterbewusstsein des Hörers wirken.“, erläutert Schilske seine spezifische Herangehensweise an Hörerlebnisse.

Hörspiele für die Live-Kommunikation

Die akustische Kunst gehört, neben dem Hörspiel und dem Feature, zu den ursprünglichen Kunstformen des Radios. Basierend auf diesen Traditionen bildet dieses Hörspiel ein aktuelles und innovatives Werk dieser Art. Dies spielt sich ab in direktem Kontrast der musikalischen Skulptur, der Digitaltechnik der Computer und dem Reiz, der Wandlungsfähigkeit und der Schönheit der menschlichen Stimme. Erlebbar wird eine Überlagerung von Humor, Charme und außergewöhnlichem Erfindungsgeist, es entsteht im Zusammenwirken mit dem Text ein lebendig erlebbares Gesamtkunstwerk, das Botschaften nachhaltig verankert.

Sounddesigner Peter Schilske und Mario Jungbluth

Aus der Not heraus (Tonale Außenaufnahmen waren in der Frühzeit des Tonfilms technisch noch nicht möglich) konstruierten die Soundtrackpioniere Geräte und „Instrumente“, deren Klänge die Realität überflügelten und die Emotionalität der Szenen der Filme noch verstärkten. Schilske, Jungbluth, Schäfer und Gahrke beziehen sich einerseits auf diese Traditionen, entwickeln diese mit den Mitteln der modernen Technik weiter. Dieser Bezug auf die moderne Klangkunst ist ein grundlegendes Prinzip der akustischen Gestaltung dieser Hörspiele. Sie bilden eine verführerische Aura für Produkte und Unternehmen.