AlsterKult

memo-media auf neuer Künstlermesse

Lesedauer 3 Minuten

Gelungene Premiere der AlsterKult in der Hamburger Kult-Kulturstätte Kampnagel

„Hummel, Hummel“ ist als Hamburger Kult-Gruß bekannt, wobei es sich dabei eigentlich vielmehr um einen Schlachtruf als um einen Gruß handelt. Jedenfalls klang dieser am Donnerstagmorgen durch die ehrwürdigen Hallen in der Eventlocation mit Kultstatus, dem Hamburger Kampnagel. Hier in der ehemaligen Maschinenfabrik finden heute zahlreiche Festivals und Produktionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Performances, Musik, Bildende Kunst und Architektur statt. Rund hundert Premieren, Uraufführungen und einmalige Events bekommen jährlich rund 150.000 Besucher auf dem Kampnagel-Gelände geboten.

Bühnensaal der Künstlermesse AlsterKult

Bühnensaal der Künstlermesse AlsterKult

Guter Job der H20 Berufsschule Bramfelder See

Eine dieser Premieren war in diesem Jahr die AlsterKult, eine Live-Messe für internationale Künste, ausgerichtet von der Abschlussklasse der H20 Berufsschule Bramfelder See, die sich der Ausbildung von angehenden Veranstaltungskaufleuten widmet. Unter der Leitung von Klassenlehrer Jörg Dudas hatte das Orga-Team, das aus einer 5-köpfigen Kerngruppe sowie weiteren 15 Planern bestand, alle Hände voll zu tun, den Wünschen der gut 20 Aussteller und auftretenden Künstlern sowie den rund 200 Besuchern gerecht zu werden. Dass wir von memo-media gerne den Nachwuchs unterstützen und fördern, ist wohlbekannt. So nahm Jörg Dudas schon auf einer der letzten Performances in Paderborn Kontakt mit uns auf. Jetzt sind wir auf der 1. AlsterKult am 11.09.2014 mit einem Stand vertreten gewesen und können wir mit Fug und Recht sagen, dass das Team der Abschlussklasse gute Arbeit geleistet hat.

Location mit Wohlfühlatmosphäre

Loungebereich der Künstlermesse Alsterkult

Loungebereich der Künstlermesse Alsterkult

Ein angenehmer Loungebereich zum Netzwerken, eine stylische Messehalle zum Kontakten, eine urige Bühne zum Bestaunen sowie ein leckeres Künstler-Catering zum Genießen waren liebevoll hergerichtet und sorgten für Wohlfühlatmosphäre. Auch, wenn es in diesem Jahr noch größtenteils Besucher aus der Kultur- und Agenturszene von Kiel bis Buxtehude waren, die die AlsterKult besuchten, so ist das Potential vorhanden, um im nächsten Jahr schon mehr Besucher zu ziehen.

Kommunikationsakrobat Professor Dr. Friedrich Schellinger

Comedy-Gastredner

Prof. Dr. Friedrich Schellinger – der Gastredner ist Comedia des Scharlatan Theaters

Das Bühnenprogramm wurde durch den Moderator Benjamin Reske eröffnet, der sogleich Professor Dr. Friedrich Schellinger als Gastredner des in Hamburg ansässigen Scharlatan Theaters begrüßte. Schellinger ist Kommunikationsakrobat und so manch einer im Publikum brauchte eine Weile, bis ihm klar wurde, dass Schein und Sein manchmal Welten auseinander liegen können. Danach ging es facettenreich weiter mit Artistik , Poesie, Tanz, Comedy , Musik und vielem mehr. Künstler wie Monsieur Chapeau , Klirr Deluxe, Lilli und viele weitere zeigten Auszüge aus ihrem Programm und begeisterten das Publikum im gut besuchten Bühnensaal. Am Ende des Tages fand ein Get-Together in loungiger Atmosphäre statt und bot die Möglichkeit, mit den Künstlern zu sprechen oder einfach nur sein Netzwerk zu erweitern.

Zusammenarbeit auch in Zukunft möglich

Rakuku auf der AlsterKult auf dem Gelände Kampnagel

Rakuku auf der AlsterKult auf dem Gelände Kampnagel

So engagiert die Planungen und Vorbereitungen von Auszubildenen-Messen und -Kongressen auch meistens sind, ist die Zusammenarbeit für die unterstützenden Unternehmen oft mühsam, denn immer wieder beginnt man in seinen Gesprächen bei Punkt Null. Auch hier haben die Initiatoren im Vorfeld um Rat und Unterstützung gebeten und das gut umgesetzt. Damit die neue Abschlussklasse im nächsten Jahr nicht wieder komplett bei null beginnt, waren diese und auch schon die darauffolgende Klasse als Helfer eingespannt. Lehrer und Initiator Dudas zeigt sich optimistisch, dass die AlsterKult auch von Seiten des Kampnagels her in 2015 weitergehen könnte. Wir freuen uns schon und sind auf jeden Fall auch wieder dabei! In diesem Sinne: „Mors, Mors AlsterKult!“