Closing Acts Class of 2018 der Circus-Schule DOCH
Gleich achtzehn Absolventen des Bachelor Programmes der schwedischen Circus-Schule [memo_eintrag kundennummer=153891]DOCH[/memo_eintrag] in Stockholm präsentierten ihre Nummern in den Shows vom 14. bis 20. Mai 2018 in der Circushall. Mit dem Abschluss kommen sie ihrem Traum vom Leben als Circus-[memo_rubrik id=353]Artist[/memo_rubrik] einen wichtigen Schritt näher. In einer qualitativ sehr guten Präsentation der einzelnen Darbietungen zeigte jeder Student seine selbst choreographierte, individuelle Nummer während der Closing Acts.

Andreas de Ryck eröffnete die Closing Acts der DOCH mit einer Kombination aus Handstand und Schleuderbrett.
Eröffnet wurde die Show von [memo_eintrag kundennummer=161003]Andreas de Ryck[/memo_eintrag] und seinem Trio, das Handstand und [memo_rubrik id=4312]Schleuderbrett[/memo_rubrik] kombinierte und ein Potpourri aus Pirouetten, Schrauben und Saltos, teils zweifach und gestreckt, zeigte.
Der Australier Richard James Sullivan präsentierte bewegende [memo_rubrik id=348]Jonglage[/memo_rubrik]-Bilder mit Ringen, Keulen und Bällen und nutzte diese auch als Bühnenbild auf dem Boden. Auf tänzerische Art und Weise spielt er seine Nummer, deren Tempo öfters wechselt und in der er bis zu sechs
Die Finnin [memo_eintrag kundennummer=161004]Aino Savolainen[/memo_eintrag] vereint sich in ihrer sinnlichen Nummer mit dem [memo_rubrik id=4280]Cyr-Rad[/memo_rubrik], ja, sie spielt damit und lässt es um sich herumkreisen. Eine sehr fließende, anmutige Performance mit schönen, ganz besonderen Tricks.
Das [memo_eintrag kundennummer=161005]Duo SaboK[/memo_eintrag] – er in eine Kutte gekleidet – verbindet [memo_rubrik id=4311]Hand-zu-Hand[/memo_rubrik] mit Tanz-Performance in einer Partner-Akrobatik mit abstrakten Bildern. Der Salto im Handteller stehend sowie der Salto auf der Schulter stehend in die Hände des Partners und die doppelte Pirouette am Körper gefangen, zeigt die artistische Qualität des Duos um die Finnin [memo_eintrag kundennummer=161006]Saana Leppänen[/memo_eintrag] und [memo_eintrag kundennummer=161005]Kert Ridaste[/memo_eintrag], der auch noch mit einer Solo-Tanz-Akrobatik-Nummer absolvierte. Der junge Estländer dabei verbindet modernen, abstrakten Tanz mit Handstand- und Bodenakrobatik.
Die Schweizerin[memo_eintrag kundennummer=161007]Leila Maillard[/memo_eintrag] startete in der Circus-Schule in Genf, bevor sie nach Stockholm kam, um ihre Nummer am [memo_rubrik id=2773]Vertikalseil[/memo_rubrik] zu perfektionieren. Eine eher ruhige Darbietung mit Abfallern hoch aus der Kuppel und zwei guten Seiltricks.
Ganz das Gegenteil ist die charismatische Powerfrau [memo_eintrag kundennummer=161008]Carlotta Risitano[/memo_eintrag], die mit ihren Reizen kokettiert und sich selbst auch nicht so ernstnimmt. Sie sucht den Kontakt zum Publikum und diskutiert mit ihm über ihre Musik, bis sie dann mit ihrem italienischen Temperament auf dem Drahtseil ihr Können zeigt. Eine schräge, witzige und unterhaltsame Nummer.
Explosive Tricks und poetische Momente, das will Jean-Hichman Rahmoun, der in der Bretagne aufgewachsen ist, in seiner Ball-[memo_rubrik id=348]Jonglage[/memo_rubrik] zeigen, wenn er die Bälle an seinem Körper entlanggleiten lässt. Während der Performance fallen immer wieder Bälle und Regen aus der Kuppel auf die Bühne. Jean nimmt die Bälle auf, jongliert bis zu sieben Bälle fließend mit Tempo, kehrt dann wieder zu schönen inszenierten Wurfbildern im Regen zurück.
Kraftvoll und teils in Slow-Motion zeigte der Engländer Kipat Kathumbu seine Arbeit am [memo_rubrik id=4450]Chinesischen Mast[/memo_rubrik] mit vielen Sprüngen, die er noch etwas lebendiger choreographieren sollte.

Eine eigenwillige, aber technisch sehr gute Partner-Wurf-Akrobatik wurde während der Closing Acts von Ben Collis und Elisabeth Künkele dargeboten.
Die Deutsche [memo_eintrag kundennummer=161009]Elisabeth Künkele[/memo_eintrag] und der Schotte Ben Collis – der älteste Absolvent in diesem Jahrgang – kreierten eine eigenwillige, technisch sehr gute Partner-Wurfakrobatik kombiniert mit [memo_rubrik id=4311]Hand-auf-Hand[/memo_rubrik]. Einarmer auf dem Kopf, den Salto aus dem Handstand im Becken gefangen und eine gute Wurf-Technik sind nur einige der zahlreichen Tricks, die sie auch noch mit der japanischen Bondage-Seilfesseltechnik an den Händen während der Nummern ergänzen.
Eine [memo_rubrik id=348]Jonglage[/memo_rubrik] nur mit Keulen ist das Metier des aus Lappland stammenden [memo_eintrag kundennummer=161010]Aleksi Niittyvuopio[/memo_eintrag]. Er kreiert schöne Bilder und lässt die Keulen um und über seine Arme gleiten und wechselte dann in eine fließende Jonglage mit fünf Keulen.
[memo_eintrag kundennummer=161006]Saana Leppänen[/memo_eintrag] startete ihre Laufbahn beim Sorin Sirkus in Nordfinnland. Sie ist auch als Handstandakrobatin talentiert, absolviert aber mit einer [memo_rubrik id=2773]Vertikalseil[/memo_rubrik]nummer, deren Präsentation sehr eigenwillig, melancholisch mit guten Abfallern ist. Eigentlich ein typisch “finnischer Stil“.Genauso eigenwillig und originell ist die Tanz-Sprungakrobatik-Performance der Niederländerin [memo_eintrag kundennummer=161011]Jakobe Geens[/memo_eintrag]. Sie agiert in einem übergroßen Ganzkörperanzug, den sie immer wieder zu neuen Formen mit ihrem Körper akrobatisch verändert und dadurch immer wieder neue Figuren schafft.
Der symphatische Chilene Damiàn Santibanez Avalos versprüht seine südamerikanischen Emotionen und spielt mit dem Publikum, wenn er seine Handstandnummer zu Tangomusik präsentiert. Seine Einarmer und Handstanddreher werden von um ihn herumfliegenden Papierdrachen verziert.
Kurz, aber effektiv ist die Ring-[memo_rubrik id=348]Jonglage[/memo_rubrik] des Finnen Arttu Lathinen dessen Nummer rund, leise und einfach schön anzuschauen ist. Er beweist mit sieben großen Ringen, die er souverän wirft, auch seine technische Fähigkeit.
Die Circus-Schule DOCH in Stockholm hat sich mittlerweile schon zu einer der besten [memo_rubrik id=4312]Schleuderbrett[/memo_rubrik]schmieden einen Ruf gemacht. So auch die Nummer des Trios “Red Pants“ das unglaublich gewagte, fast schon draufgängerische Sprünge, Pirouetten, Schrauben, doppelte Rück- und Vorwärtssaltos in ihrer witzigen Darbietung zeigt. Die Schweizerin [memo_eintrag kundennummer=161012]Philoméne Perrenoud[/memo_eintrag], der Holländer Jarno Pohlhuijs und der Deutsche Felix the Griffin entzünden ein wahres Feuerwerk der Sprungakrobatik, und man wird sicherlich noch weltweit viel von ihnen hören.

Dass die DOCH in Stockholm mittlerweile eine der besten Schulen für Schleuderbrettartisten ist, zeigte bei den Closing Acts 2018 auch das Trio “Red Pants”.
Mein Fazit: Was die Circus-Schule DOCH unter der Leitung von Walter Ferrero an Qualität und Professionalität abliefert, ist immens und für den europäischen Artistennachwuchs eine Topadresse.


















