23.11.2017

UN-Klimakonferenz in nachhaltigen temporären Eventlösungen

UN-Klimakonferenz in nachhaltigen temporären Eventlösungen

Organisationen suchen immer öfter nachhaltigere Alternativen für Ausstellungs- und Tagungsräumlichkeiten. Das galt auch für die COP 23, die Weltklimakonferenz, die vom 6. bis 17. November in Bonn stattfand. Die temporären und nachhaltigen Gebäude lieferte Neptunus, der niederländische Spezialist für demontierbare Gebäude. Bauabfall gab es nicht, denn die Tagungsräumlichkeiten auf Zeit wurden nach dem Gipfel demontiert und andernorts wieder aufgebaut.


Der Weltklimagipfel wurde in zwei temporären Gebäuden mit einer Fläche von insgesamt mehr als 15.000 Quadratmetern organisiert. Die größere Halle, die über eine zusätzliche Etage insgesamt eine Fläche von gut 10.000 Quadratmetern bot, wurde hauptsächlich als Ausstellungsraum genutzt. Im zweiten temporären Gebäude mit einer Größe von rund 5000 Quadratmetern befanden sich die großen Tagungssäle sowie die persönlichen Räumlichkeiten der prominenten Politiker vor Ort – unter anderem des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Neptunus besitzt jahrelange Erfahrung beim Bau internationaler Konferenzzentren. Referenzen sind unter anderem die früheren Weltklimakonferenzen in Bonn, Kopenhagen und Warschau, der Swiss Energie and Climate Summit in der Schweiz und in jüngerer Zeit das temporäre Tagungszentrum, das sechs Monate lang während der EU-Ratspräsidentschaft der Niederlande in Amsterdam genutzt wurde.
Tom Ambaum, Geschäftsführer für den weltweiten Verkauf bei Neptunus, erklärt aus Bonn: „Wir sind stolz darauf, dass wir temporäre Räumlichkeiten für die COP 23 bauen dürfen. Mit unseren temporären Konferenzräumen und dem entsprechenden Bauverfahren erfüllen wir nicht nur die strengen Sicherheit- und Qualitätsanforderungen, auch im Bereich Nachhaltigkeit passen unsere Produkte perfekt zum Thema des Klimagipfels.“

Nachhaltig gebautes Konferenzzentrum
Als Konferenzzentrum wurde „Evolution“ von Neptunus wegen seiner Ausstrahlung und der technischen Eigenschaften gewählt, die dem eines steten Gebäudes in nichts nachstehen. Das Evolution-Konzept, eine Entwicklung aus dem Hause Neptunus, ist für sein schnelles und geniales Aufbausystem, die hochwertige Ausstrahlung, hervorragende Isolationswerte sowie seinen demontierbaren und damit nachhaltigen Charakter bekannt. Schwerpunkte beim Entwurf für die COP 23 waren Sicherheit, (Schall-) Dämmung, Raumakustik, Bodenstabilität und Ausstrahlung. Im temporären Tagungszentrum wurden Wände und Decken eingesetzt, die den strengen Lärmschutzanforderungen des COP voll und ganz entsprachen. Nach der Veranstaltung wurden diese Hallen auf Zeit wieder demontiert und für andere Projekte genutzt. So passten auch die temporären Unterkünfte perfekt zur Zielsetzung der Konferenz.

COP 23
Die Klimakonferenz wird jedes Jahr unter Teilnahme der Länder abgehalten, die den UN-Klimavertrag unterzeichnet haben. Im Allgemeinen finden die Gespräche im Rahmen des COP in Bonn statt, wo das Sekretariat seinen Sitz hat, außer wenn eine andere Partei Gastgeber sein möchte. 2017 wurde der Klimagipfel zum 23. Mal organisiert, dieses Mal mit Fidschi im Vorsitz. Es war die erste Klimakonferenz nach der Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, aus dem Pariser Abkommen aussteigen zu wollen. Bei dieser Konferenz im Jahr 2015 waren ehrgeizige Ziele festgelegt worden, um die Erwärmung der Erde zu stoppen. Beim COP 2017 trafen sich Verhandlungsparteien aus rund 200 Ländern, um die Auswirkungen der Maßnahmen zu besprechen, die seitdem zur Klimaverbesserung und zum Klimaschutz ergriffen wurden. Außerdem wurde festgelegt, welche weiteren Maßnahmen noch ergriffen werden müssen. Die Ergebnisse des Klimagipfels 2017 sind bescheiden, aber das Einvernehmen zwischen den Ländern ist größer denn je.

Quelle bzw. Informationen von:

D-40474 Düsseldorf
Neptunus GmbH
Details Website Anfrage

zurück zur News-Übersicht