05.12.2017

Temporäre Event-Infrastruktur für den grünen Gipfel in Bonn

Temporäre Event-Infrastruktur für den grünen Gipfel in Bonn Ca. 20.000 m² Zeltfläche mit 43 Zelteinheiten wurden in der Rheinaue auf der großen Blumenwiese gebaut.

Auf der internationalen Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN), der sogenannten Konferenz der Vertragsparteien (englisch: Conference of the Parties, kurz COP), verhandelten in Bonn rund 195 Nationen und Vertreter der Zivilgesellschaft vom 6. bis 17. November 2017 bereits zum 23. Mal über den Klimaschutz. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützte unter der Federführung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) als technische Ausrichterin die Republik Fidschi, die die Präsidentschaft der Konferenz in diesem Jahr innehatte. Diese Weltklimakonferenz war die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es in Deutschland je gegeben hat.


Die Weltklimakonferenz 2017 fand unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi statt, wobei die Bundesrepublik Deutschland die Republik Fidschi als technische Gastgeberin unterstützte. Vom 6. bis 17. November 2017 trafen sich Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt in Bonn. Die internationale Konferenz der Vereinten Nationen (UN), also die so genannte Vertragsstaatenkonferenz (englisch: Conference of the Parties, COP), versammelte sich zum 23. Mal und trug daher die Abkürzung COP23. Zusätzlich trafen sich noch fünf weitere Gremien unter der UN-Rahmenkonvention zum Klimawandel. Insgesamt kamen über 28.000 Teilnehmer.

Eine Konferenz – Zwei Zonen
Das Konferenz-Konzept bestand aus einem Zweiklang, nämlich dem Handeln und Verhandeln. So gab es auch zwei Zonen: Die sogenannte „Bula-Zone“ befand sich zwischen dem World Conference Center Bonn und dem Campus der Vereinten Nationen. Sie stellte die Verhandlungszone der COP23 dar. Dabei vermittelte schon der Name ‚Bula‘ – er bedeutet auf Fidschianisch ‚Willkommen‘ – eine offene Gesprächskultur. Die „Bonn-Zone“ befand sich in der Rheinaue. Hier wurden Umsetzungsprojekte und Lösungsansätze gezeigt und diskutiert. Dabei beteiligten sich unter anderem Regierungen, Kommunen, Nichtregierungsorganisationen sowie Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft. Alleine im deutschen Pavillon – ebenfalls in der „BonnZone“ angesiedelt – wurden mehr als 60 Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz durchgeführt.

Nachhaltigkeit, Ästhetik und Funktionalität
Losberger De Boer entwickelte für die „Bonn-Zone“ Konferenz- und Eventflächen für über 150 Aussteller aus 25 Ländern, die ihre Nachhaltigkeitsentwicklungen zu konkreten Umsetzungsprojekten und Lösungsansätzen präsentierten. Dazu wurden 43 Zelte und Hallen mit einer Gesamtgröße von über zwanzigtausend Quadratmetern zu einer innovativen, temporären Raumlösung kombiniert, die Nachhaltigkeit, Ästhetik und Funktionalität perfekt miteinander vereinte.
Das Zentrum der „Bonn-Zone“ bestand aus einer doppelschiffigen PalasKonstruktion, die mit ihrer 2,45 m hohen Attika die Besucher zur zentralen Akkreditierung gleich in drei Sprachen willkommen hieß. In ihr war auch der Cateringbereich untergebracht, der sich über zwei Ebenen erstreckte. Hier wurden bis zu 1.500 Personen gleichzeitig bewirtet. Dabei war die barrierefreie Nutzung des zweiten Stockwerks durch die Installation eines sechs Meter hohen Personenaufzugs gewährleistet, der eigens dafür in der mobilen Hallen-Konstruktion installiert wurde. Die beiden Palas-Hallen bestachen nicht nur durch ihre ansprechende, kubische Formgebung. Sie leisteten darüber hinaus einen erheblichen Beitrag zum Nachhaltigkeitsgedanken der COP23. Denn durch den Einsatz von Thermoplanen im Dach, Thermo-Wandkassetten und Wärmeschutzverglasungen trugen allein diese Konstruktionen mit einer Eventfläche von 8.500 m² zu einer Verbesserung der Energieeffizienz bei.

Bis zu 114 m lange Walkways führten zum Konferenzbereich. Immer wieder waren transparente, lichtdurchlässige Dachplanen in die Dachflächen integriert, die für Tageslicht in den Innenräumen sorgen und dadurch Energie für künstliches Licht sparen, was auf den Nachhaltigkeitsgedanken der COP23 einzahlte.

Das innovative Konferenzgebäude-Konzept bestand aus temporären Einheiten unterschiedlichster Dimensionen, exakt am Flächenbedarf der Veranstaltung ausgerichtet. Sie boten angemessen Raum für Konferenzen und Besprechungen, aber auch für Catering, Ruhezonen sowie einen Messe- und Ausstellungsbereich. Nicht zuletzt auch unter dem Nachhaltigkeitsaspekt wird es als Beispiel für zukünftige Klimakonferenzen dienen können. Losberger De Boer ist nach DIN ISO 14001 zertifiziert und handelt ökologisch wie auch ökonomisch nachhaltig.

Gelungene Symbiose aus Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit
Insgesamt haben 25 Mitarbeiter in neun Wochen über 20.000 m² temporäre Konferenz- und Eventflächen geschaffen, die zur Verbesserung der Energieeffizienz beigetragen haben. Dabei galt es, die große Blumenwiese in der Rheinaue so umweltschonend wie nur irgend möglich zu bebauen. Die Hallen- und Zeltlandschaften wurden auf Gerüsten errichtet und die Zuwegung des Geländes fand mit Zuhilfenahme von eigens angelegten Fahrstraßen statt. Im Anschluss an das Projekt und nach dem Rückbau der Zelthallen wird das Gelände seitens des BMUB renaturiert. Neben dem ausgeklügelten LogistikKonzept verantwortete Losberger De Boer auch weitere Gewerke, wie zum Beispiel Teile der Innenausstattung, die Bodenbeläge und die Sicherheitsmaßnahmen im Eingangsbereich.

Informationen zur COP23 finden Sie unter: https://www.cop23.de/.

Quelle bzw. Informationen von:

D-74906 Bad Rappenau
Losberger GmbH Losberger Zelte: Mehr Leistung fürs Geld
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