02.11.2012

satis&fy liefert Technik für komplexe Illusionsshow der Ehrlich Brothers

satis&fy liefert Technik für komplexe Illusionsshow der Ehrlich Brothers

Auftakt-Gala „Fabrik der Träume“ am 13. Juli bot eine Las Vegas reife Show, für die einiges an Technik erforderlich war.


Wie ist es möglich, fünf Euro in 50 Euro zu verwandeln oder 200 Liter kochendes Wasser im Nullkommanix in einen Eisklotz zu verwandeln? Antworten auf die Fragen erhielten die 10.000 Zuschauer in der TUI Arena in Hannover beim Besuch der Auftakt-Gala „Fabrik der Träume“ zur großen in Kürze startenden Ehrlich-Brothers-Tournee in 28 deutsche Städte nicht. Dafür jedoch wurde ihnen am 13. Juli eine Las Vegas reife Show geboten. Und für die war einiges an Technik erforderlich: vier Sattelzüge mit Großillusionen, Bühnenaufbauten, Pyrotechnik und Requisiten. Licht-, Ton-, Video- und Bühnentechnik stammte aus den Lagerhallen der satis&fy AG.

Die technische Vorplanung übernahm das Planungsbüro mo2 um Lichtdesigner Manfred Olma, für die Planung und Umsetzung der aufwendigen Show in der TUI Arena war satis&fy verantwortlich. Die Oberhoheit über das künstlerische Gesamtprogramm lag bei den Ehrlich-Brothers. In kürzester Zeit wurden Rigging-Pläne und Video-Konzepte abgestimmt sowie Lichtanforderungen und Design-Wünsche besprochen. Drei Tage vor Veranstaltungsbeginn erfolgte der Aufbau in der Arena, wo Illusionen und szenischen Handlungen geprobt und getestet wurden. Das technische Rahmengerüst bestand aus zwei 32 Quadratmeter großen Videowänden, 54 L‘Acoustic-DV-Dosc-Systeme, 28 Subbass-Systeme, 56 Hängepunkten, davon 32 D8+ Motoren und sechs BGV C1 Motoren sowie 120 kopfbewegte Scheinwerfern, sechs Pandoras Box Servern von Coolux und zwei GrandMaA2 Pulten. Am Auf- und Abbau war in allem eine 20-köpfige Crew beteiligt.

Komplexes Handling
Die Übertragung der abendfüllenden Show auf die großformatigen Videowalls erfolgte über einen erst kürzlich für den Mietpark erworbenen 20.000 Ansilumen-Projektor PT-DZ 21 von Panasonic. Für die Hallenbeschallung setzte satis&fy auf Line-Arrays von L‘Acoustics. Mit Spezial-Mikrofonen wurden die Künstler ausgestattet, die auf der Haut befestigt wurden. Dadurch konnten sie völlig frei agieren. „Für den Toningenieur ist das eine große Herausforderung“, erklärt satis&fy Projektleiter Dirk Holzhäuser-Herz, „vor allem da neben einer Kopfbühne auch mit einer vorgelagerten Center-Stage gearbeitet wurde, was für Magier eher ungewöhnlich ist. Die wollen sich ja schließlich nicht in ihre Karten schauen lassen.“ Auch der Bereich Beleuchtung verlangte den Technikern ein hohes Maß an Planung und Akribie ab. Alle Scheinwerfer mussten mit dem Effektbedarf der gezeigten Illusionen Hand in Hand gehen und dafür präzise abgestimmt und positioniert werden. Zeitgleich wurden zahlreiche Klein-LEDs, Stroboskope und Nebel- und Effektmaschinen für den Auftritt synchronisiert.

Gut verhüllt

Neben dem technischen Aufwand erforderte auch die Bühnenplanung im Vorfeld volle Konzentration. „Jeder Effekt der Show musste für die Außenstehenden unsichtbar vorbereitet werden, um die verschiedenen Spannungsbögen aufrecht zu erhalten“, berichtet Holzhäuser-Herz die Schwierigkeit einer Magie-Show mit Großillusionen. Daher wurde die 400 Quadratmeter große Bühne größtenteils verhüllt. Insgesamt wurden dafür über 270 Meter Stoff eingesetzt. Die Stoffbahnen wurden zum Teil in 14 Metern Höhe aufgehängt. 18 Meter roter Samt kamen für den seilzugbetriebenen Hauptvorhang, befestigt an einer 20 Meter langen King-Schiene, zum Einsatz. Für das Opening montierte das Team darüber hinaus 18 Meter weißen Tüll an ein Werkman Kabukisystem.

Nach der Show ist vor der Show

„Allein die dreidimensionale Planung aller Hängepunkte, das Austüfteln der gesamten Kinetik, die Planung der Abhängungen sowie die Fokussierung aller Scheinwerfer inklusive der Projektion und Beschallung waren extrem aufwendig, vor allem aufgrund der spektakulären Tricks aus dem Ehrlich Programm“, fasst Holzhäuser-Herz das Erlebte zusammen. Im Dezember gehen die beiden Ehrlich Brüder nun auf große Deutschland-Tournee. 28 Städte stehen auf dem Programm. satis&fy darf wieder mit. Nicht zuletzt wegen der positiven Zusammenarbeit, über die Chris Ehrlich sagt: „Wir stellen die allerhöchsten Ansprüche und satis&fy ist ihnen in jeder Form gerecht geworden!“

Quelle bzw. Informationen von:

D-61184 Karben
satis&fy AG
Details Anfrage

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