10.11.2011

foolpool Stelzenläufer mit Blitzauftritt in Turkmenistan

foolpool Stelzenläufer mit Blitzauftritt in Turkmenistan

In drei Tagen in Turkmenistan? – Kein Problem! Artistengruppe foolpool organisiert Blitzauftritt von Stelzenläufern am Kaspischen Meer.


Eine Gruppe aus fünf hochkarätigen Stelzenläufern binnen dreier Tage zusammenzustellen, und zwar für einen Auftritt im fernen Turkmenistan: Vor diese Aufgabe sah sich die Münchner Artistengruppe foolpool Ende Oktober gestellt. Doch wie der Name foolpool schon andeutet: Die Münchner bilden einen ergiebigen Pool von Walk-Act-Spezialisten – neben den fünf Künstlern, die seit zehn Jahren unter diesem Namen auftreten, können die beiden organisatorischen Köpfe Max Auerbach und Piko Patrik Leins auf ein leistungsfähiges Netzwerk zurückgreifen.

Kein Problem also für Max Auerbach, auf die kurzfristige Anfrage aus Turkmenistan zu reagieren. Der Kontakt zum Auftraggeber, einem türkischen Bauunternehmen, kam durch den Solokünstler Otto Da Capo aus dem Allgäu zustande: Die Organisatoren brauchten eine künstlerisch überzeugende Gruppe von Stelzenläufern für die Einweihung einer Prachtstraße in der ehemaligen Sowjetrepublik am Kaspischen Meer – und zwar von Freitag auf Montag, denn dann sollte der Festakt mit dem Präsidenten des Landes schon stattfinden!

Das foolpool-Konzept bewährte sich, die Gruppe traf am Vortag der Parade bestens präpariert in der turkmenischen Hauptstadt Aschgabat ein. Neben Otto da Capo und Max Auerbach war auch Klemens Brysch von foolpool mit von der Partie. Das Team wurde von Robert Williams von Williams Entertainment und Michael Krapf, einem freischaffenden Schauspieler und Stelzenperformer aus München, abgerundet.

Die fünf Stelzenläufer ahnten allerdings nicht, dass ihr Auftritt ganz anders ablaufen würde als geplant: Das Netzwerk um foolpool war der kurzfristigen Anfrage gewachsen – der turkmenische Geheimdienst jedoch nicht. In der Kürze der Zeit konnte er die fünf Künstler offensichtlich nicht ausreichend durchleuchten – zwei Stunden vor der Parade wurde der Auftritt aus Sicherheitsgründen abgesagt. Trotzdem nahmen die Künstler ihre Stelzen und improvisierten einen Auftritt für die Passanten rund um ihr Hotel. Im Gegensatz zum turkmenischen Geheimdienst sahen die Zuschauer in den bayerischen Künstlern allerdings kein Sicherheitsrisiko, sondern hatten einen Heidenspaß.

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