27.07.2010

Feuerwerk der Superlative beim 25. Kleinen Fest im Großen Garten

Feuerwerk der Superlative beim 25. Kleinen Fest im Großen Garten

Schöner hätte das Jubiläum beim Kleinen Fest im Großen Garten, das am gestrigen Montag mit der 257. Veranstaltung zu Ende ging, kaum sein können. Bei meist herrlichstem Sommerwetter verzauberten über 140 Künstler an 17 Abenden das begeisterte Publikum, das ein Feuerwerk der Superlative erlebte.



Traumjubiläum mit Spitzenkünstlern, fantastischem Publikum und schönstem Sommerwetter.

 

Schöner hätte das Jubiläum beim Kleinen Fest im Großen Garten, das am gestrigen Montag mit der 257. Veranstaltung zu Ende ging, kaum sein können. Bei meist herrlichstem Sommerwetter verzauberten über 140 Künstler an 17 Abenden das begeisterte Publikum, das ein Feuerwerk der Superlative erlebte.

 

Im Jubiläumsjahr waren nicht nur das Programm und die Spielfläche erweitert, sondern auch die Zahl der Besucher pro Abend (3 300) und einmalig die Zahl der Veranstaltungen (18) erhöht worden. Dadurch konnten rund 60 000 Eintrittskarten verkauft werden, für die es im Vorverkauf allerdings eine Nachfrage für 156 000 Karten gegeben hatte.

 

Einziger Wermutstropfen: Am 22. Juli musste die Veranstaltung wegen des nicht nachlassenden Regens abgebrochen werden.

 

Hochzufrieden und reich beschenkt fühlt sich der Erfinder des Kleinen Festes und seit 25 Jahren Festivalleiter Harald Böhlmann, der „Mann mit dem Zylinder": "In der Geschichte des Kleinen Kleinen Festes hat es nie zuvor ein so dauerhaft wunderschönes Sommerwetter gegeben. Die großartigen Künstler mit ihren fabelhaften Darbietungen und unser wunderbares Publikum haben für eine Superstimmung gesorgt.  Es war das schönste Jubiläumsgeschenk, das wir uns vorstellen konnten". Allabendlich erlebten 3 300 Gäste in Hannovers „grünem Festsaal" auf 32 Bühnen und unterwegs im Großen Garten den berühmten Mix aus einzigartigem Ambiente und exzellenter Kleinkunst. Zum Jubiläum war dem Festivalmacher Harald Böhlmann ein besonderer Coup gelungen: Den Niederländer Hans Klok - er gilt als schnellster Magier aller Zeiten - hatte der exzellente Ruf des Festivals nach Hannover gelockt. Er gehörte natürlich zu den Attraktionen des Festes. Mit seiner rasanten Show „Hans Klok unplugged", wie er sie selbst scherzhaft nannte, sorgte er beim Publikum, das ihn einmal hautnah erlebte, für Verblüffung.



Spektakulär: niemals zuvor gab es Eiskunstlauf in den Herrenhäuser Gärten zu sehen. Der Moskauer „Circus on Ice" zeigte einen Ausschnitt aus seiner Show: Artistik, Glamour und höchste technische Perfektion auf Kufen.

 

Weitere Publikumslieblinge waren in diesem Jahr wieder einmal Puppet-Comedian Sascha Grammel, Shirlee Sunflower, die freche Göre aus Downunder, oder Clown Jigalov, der kleine Fiesling mit seinem Partner Csaba. Auch bei Jens Ohle blieb kein Auge trocken, wenn der Stand-up-Comedian mutige Besucher auf seine Bühne holte.

 

Mit ihrem lebendigen „Photoalbum" verzauberten die 14 Akteure von Les Dutunnels, die Geschichten um Liebe, Leben, Lachen, Weinen und Tod aus einem beweglichen Tunnel hervorquellen ließen.

 

Michael Jackson mit seinem legendären Moonwalk ließ das Petersburger Mini-Dlin Marionettentheater auferstehen. Akrobatische Spitzenleistung präsentierten wieder Les Acrostiches aus Frankreich oder die „Kängurus aus Downunder" Price & McCoy. Wie immer hatte das Publikum die Qual der Wahl, denn mehr als 8 Bühnenprogramme waren nicht zu schaffen.

 

In die Herzen der Zuschauer hatten sich auch die zahlreichen Walk-Acts, die auf den Wegen zwischen den Bühnen unterwegs waren, geschlichen. Vor allem Jøttnjøl, das kauzige und neugierige Sammlerpärchen mit seinen riesigen Kiepen und wieder einmal Jochen, der geschwätzige Elefant hatten es dem Publikum angetan.



Zwei besondere Attraktionen bildeten den krönenden Abschluss des über vierstündigen Programms an jedem Abend: das Himmelsspektakel von Heliosphere und das stimmungsvolle Feuerwerk. Eine Trapezkünstlerin, die an einem märchenhaften Heliumballon über das Große Parterre zum Publikum schwebte, verzauberte die staunenden Festgäste. - Auch dies zweifellos einer der Höhepunkte des Jubiläumsprogramms, präsentiert vom Ensemble Dream Engine aus Großbritannien. Nach dem romantischen Feuerwerk zur Musik von G.F. Händel verabschiedete sich der Große Garten mit Illuminationen und Wasserspielen zu Barockmusik.

 

Veranstalter des „Kleinen Festes im Großen Garten" ist die Landeshauptstadt Hannover - Sport und Eventmanagement. Kulturpartner ist NDR Kultur.

 

Als Sponsoren unterstützten die Sparkasse Hannover, die VGH-Versicherung, die Schlütersche Verlagsgesellschaft und das Autohaus Gessner & Jacobi das Kleine Fest im Großen Garten. Kulturpartner war NDR Kultur.

 

Ausblick auf 2011

 

Nach dem Fest ist vor dem Fest; schon jetzt laufen die Vorbereitungen für das nächste Kleine Fest im Großen Garten, das voraussichtlich vom 12. bis 31. Juli 2011 stattfindet. Der Kartenvorverkauf für die 26. Saison beginnt Anfang April 2011.


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