12.02.2014

Die Inszenierung von Industriekultur

Die Inszenierung von Industriekultur Mehr als funktional: Die Rauminszenierung des „European Stars Award 2013“ in der Bochumer Jahrhunderhalle

Die Kunst, den Raum ‚sprechen’ zu lassen


Im Außendienst der Party Rent Group betreut René Hilfert Großprojekte und besondere Locations. Dabei berät der 29-jährige seine Kunden besonders bei der Frage, was gutes Raumdesign ausmacht. Am Beispiel des ‚European Stars Award 2013‘ für BP Aral erklärt er, was Erfolgsfaktoren gelungener Event-Inszenierung sind.



Für die Jahrhunderthalle Bochum haben Sie das Projekt mit 450 Gästen betreut. Wie geht es bei einem solchen Großprojekt los?



„Inszenierung hat viel mit Passgenauigkeit zu tun. Wir stellen uns daher zuerst die Frage nach dem Ziel des Veranstalters – was will er mit dem Event erreichen? Darauf bauen wir das gesamte Ausstattungskonzept auf. Dann gilt es, die Besonderheiten des Raums zu berücksichtigen. Die Jahrhunderthalle Bochum ist eine der renommiertesten Locations mit Industriekultur. Unser Mobiliar muss sich optisch perfekt in diese Kulisse einfügen.“



Sie sehen das Mobiliar also als zentrales Element im gesamten Raumdesign? Haben Mietmöbel nicht vielmehr funktionalen Charakter?



„Unterschätzen Sie das nicht. Essen ohne Beilagen ist ja auch nicht Dasselbe. Für BP Aral haben wir ein Ausstattungskonzept gewählt, das sich über dunkles und transparentes Mobiliar definiert – so vermitteln wir Wertigkeit und spielen mit den Raumfarben. Die Designermöbel bilden einen auffälligen Kontrast zur Industriekulisse. Genau diese Auffälligkeiten braucht die Live-Kommunikation.“



Und doch geht es letztlich um Funktionalität…



„Natürlich. Stühle sind zum Sitzen da. Ein kluges Ausstattungskonzept kann aber mehr: Es managt das Wegekonzept, überbrückt Leerräume und trennt einzelne Event-Bereiche voneinander. Gerade in so weitläufigen Locations wie der Jahrhunderthalle Bochum ist das nicht zu unterschätzen.“



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