15.10.2013

Ausstellung „HEIMAT/FRONT“ von Atelier Markgraph und Kalle Krause

Ausstellung „HEIMAT/FRONT“ von Atelier Markgraph und Kalle Krause Ausstellungsbesucher bei „HEIMAT/FRONT“
(Bildquelle: Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt am Main)

In Zusammenarbeit mit dem Atelier Markgraph, das verantwortlich für die Ausstellungsgestaltung zeichnete, schloss Kalle Krause gerade die aufwendige bauliche Realisierung der Ausstellung „HEIMAT/FRONT Frankfurt am Main im Luftkrieg“ ab.


In Zusammenarbeit mit dem Atelier Markgraph, das verantwortlich für die Ausstellungsgestaltung zeichnete, schloss Kalle Krause gerade die aufwendige bauliche Realisierung der Ausstellung „HEIMAT/FRONT Frankfurt am Main im Luftkrieg“ ab. Anlässlich des 70. Jahrestages des Beginns der schweren Luftangriffe auf Frankfurt am Main erinnert das Institut für Stadtgeschichte seit Anfang Oktober mit dieser Ausstellung an die Zerstörung der Stadt im zweiten Weltkrieg. Sie zeigt dabei nicht nur Leid und Not der Bevölkerung, sondern stellt die Ereignisse auch im Kontext des Eroberungskrieges und der menschenverachtenden Diktatur des Nationalsozialismus dar.



Der Ausstellungsrundgang schlägt den Bogen von den bereits 1933 einsetzenden Luftschutzmaßnahmen bis zur Gedenkkultur nach dem Krieg. In drei Etappen erleben die Besucher die gesellschaftlichen Zustände vor dem Krieg, zu Beginn des Krieges und während des Krieges. Nach einer raumgreifenden Zitatinstallation im Foyer gelangen die Besucher mit Eintritt in das Refektorium in die Vorkriegszeit. Meterhohe Grafikwände mit Propagandamotiven führen den Besuchern hier vor allem die Welt der politischen Agitation vor Augen. Der darauf folgende Ausstellungsbereich führt in das Thema des „Kriegsbeginns“: Anhand von Zeitdokumenten werden hier die zunächst noch vereinzelten Luftangriffe aus der Betrachterperspektive präsentiert. Der Alltag 1943 bis 1945 ist das Thema des dritten Ausstellungsbereiches, bei dem eine rohe, an Bretterverschläge erinnernde Ausstellungsarchitektur den zunehmenden Verlust der Zivilisation unterstreicht. Splitterartig verteilen sich einzelne Themenstationen im Raum und führen schließlich zu einer großformatigen Projektion, die die Zerstörung weiter Teile des Frankfurter Stadtgebiets zeigt.



In kürzester Zeit durfte Kalle Krause bei diesem Projekt seine Umsetzungskompetenz unter Beweis stellen. Das Team des Essener Spezialisten für Live-Kommunikation und die Gestaltung kommunikativer Räume hat im Institut für Stadtgeschichte unter Hochdruck an dieser bedeutsamen Ausstellung gearbeitet. Nicht weniger als 400 Produktions-Stunden wurden von Kalle Krause für diese Ausstellung aufgewendet. Dabei wurden insgesamt 1.000 laufende Meter Kantholz, über 320 Quadratmeter Sperrholz und 800 laufende Meter Holz verbaut.



Die Ausstellung „HEIMAT/FRONT Frankfurt am Main im Luftkrieg“ läuft seit dem 3. Oktober im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte und ist noch bis zum 23. März 2014 geöffnet. Der Eintritt ist frei.



Kalle Krause GmbH

Vor 15 Jahren ist die Kalle Krause GmbH gegründet worden. Inzwischen ist das Unternehmen zu einem gesunden Mittelständler mit 40 Mitarbeitern herangewachsen. Kalle Krause ist spezialisierter Dienstleister für strategische Rauminszenierungen und Live-Marketing mit eigenen Werkstätten. Das Unternehmen beschäftigt unter anderem Ingenieure, Eventmanager, Konzeptioner, Grafiker, Schlosser, Schreiner, Kascheure und Bildhauer. Die Spannbreite der Produktpalette von Kalle Krause reicht von Event- und Markeninszenierungen über Messebau bis hin zu Ladenbau und Sonderbauten. Kalle Krause versteht sich als kompetenter Partner von Unternehmen unterschiedlicher Branchen, sowie als Berater und Zulieferer von PR-, Marketing-, und Kommunikationsagenturen.

Quelle bzw. Informationen von:

D-60487 Frankfurt am Main
Atelier Markgraph GmbH
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