Netzwerk Zirkus

Unser Verein setzt sich für einen Dialog über Zirkus in Deutschland ein. Zirkus verstehen wir dabei als künstlerisches Medium, das sowohl im Traditionellen Zirkus, im Varieté, im Dinner-Theater, im Neuen Zirkus, im Straßenzirkus und in der Zirkuspädagogik eingesetzt wird.


Kontaktdaten



Angebote

Das „Netzwerk Zirkus“ ist eine private Initiative der beiden Artisten
und Mitarbeitern des Deutschen Kulturrates Verena Schmidt und Tim
Schneider.

Die junge Initiative setzt sich für einen Dialog über Zirkus in
Deutschland ein. Wir verstehen Zirkus dabei als künstlerisches Medium,
dass sowohl im klassischen Zirkus, Varieté, auf der Straße und in
Produktionen des Neuen Zirkus eingesetzt wird. Ziel des Netzwerk Zirkus
ist, unter Berücksichtigung aller Sparten, den Zirkus auf einer
kulturpolitischen Ebene sichtbar zu machen.

Warum?


Deutschland ist einer der größten Arbeitsmärkte für Artisten
weltweit. Er setzt sich aus vielen Stilarten und Spielorten wie dem
Varieté, zeitgenössischen Produktionen und dem klassischen Zirkus
zusammen. Artisten sind international arbeitende Kunstschaffende, die
nicht an nationale Märkte gebunden sind – trotzdem prägt die nationale
Gesetzgebung und Förderstruktur ihre Arbeit. Im Gegensatz zu anderen
europäischen Ländern ist Zirkus in Deutschland rechtlich und
förderpolitisch nahezu unbeachtet, was den Arbeitsmarkt prägt und sich
auf die künstlerische Qualität auswirkt.

Erstaunlich ist, dass Artisten sich trotz ihrer schwierigen Situation
bislang nicht in einem Berufsverband oder einer Gewerkschaft
zusammengeschlossen haben. Tatsächliche Veränderungen der sozialen und
wirtschaftlichen Lage der Artisten sowie eine größere Aufmerksamkeit für
diesen Kunstbereich können nur dann erreicht werden, wenn die Artisten
für die Verbesserung ihrer Situation endlich gemeinsam eintreten. Genau
diese Forderung formuliert auch der Geschäftsführer des Deutschen
Kulturrates, Olaf Zimmermann.


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