IECA Weiterbildung zum Eventmanager

IECA: Nebenberufliche Weiterbildung zum Eventmanager

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Der deutsche Veranstaltungsmarkt hat laut der Studie Meeting- & Eventbarometer 2015 sein Rekordergebnis von 2013 noch mal getoppt. 383 Millionen Gäste zählten die Veranstaltungsstätten 2014, das sind 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit hat Deutschland seinen Platz als zweitwichtigstes Tagungsland der Welt gefestigt und den Abstand auf den Marktführer USA verringert. Anteil an dieser Entwicklung hat die Internationale Event- und Congress-Akademie (IECA) in Mannheim, die Event- und Kongressplanern nebenberufliche Aus- und Weiterbildung auf höchstem Niveau anbietet. Wir haben uns mit Projektleiterin Susanne Grabau unterhalten und einen Blick hinter die Kulissen der IECA geworfen.

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Im September startet der neue Kurs der nebenberuflichen Weiterbildung zum Eventmanager

Monopoly kennt jeder. Man muss Straßen und öffentliche Gebäude kaufen, Strategien entwerfen und klug mit seinen Ressourcen umgehen. Ein Spiel, das in erster Linie Spaß macht, bei dem man aber auch eine Menge lernen kann. Diese Erfahrung werden auch die Weiterbildungsteilnehmer der IECA ab September machen. Dann startet an der Akademie nämlich ein neuer Kurs der nebenberuflichen Weiterbildung zum International Event Organiser (IEO) und die Teilnehmer absolvieren an einem Wochenende ein Planspiel, das an das berühmte Gesellschaftsspiel angelehnt ist und nach ähnlichen Mechanismen funktioniert. „Die angehenden Eventmanager“, erzählt Susanne Grabau, „durchlaufen an einem Spielbrett den Organisationsprozess eines Events. Sie müssen alle Projektphasen ressourcenorientiert planen und eine möglichst optimale Personalauslastung erreichen. Damit wollen wir auf spielerische Art und Weise verstärkt den Agentur-Aspekt einbringen.“

Die Weiterbildung zum Eventmanager dauert ein Jahr

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Auf dem Lehrplan stehen auch Exkurse ins europäische Ausland wie zum Beispiel nach Wien

Das Herzstück der Akademie, die 2005 von der m:con – mannheim:congress GmbH ins Leben gerufen wurde, ist die nebenberufliche Weiterbildung zum IEO, zum Eventmanager. Der Kurs dauert ein Jahr und hat in der Regel zwischen 10 und 15 Teilnehmer. An 17 Wochenenden werden die Absolventen in allen Bereichen der Kongress-, Event- und Tagungsbranche ausgebildet. Zu den Lerninhalten gehören Projektmanagement, Veranstaltungsmarketing, Budgetierung und rechtliche Grundlagen, die zum Teil auch im Rahmen verschiedener Exkurse ins europäische Ausland vermittelt werden. So verbrachten die Teilnehmer des aktuellen Kurses kürzlich ein Wochenende in Wien, wo sie nicht nur verschiedenen hochkarätigen Rednern lauschen durften, sondern auch die Reed Messe, die Nationalbibliothek und die Hofburg besichtigten.

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Die Dozenten stammen fast ausnahmslos aus der Praxis

Die IECA legt großen Wert darauf, Vorreiter auf ihrem Gebiet zu sein – sowohl was die Inhalte angeht als auch die Methoden. Susanne Grabau: „Wir schauen jedes Jahr, welche neuen Themen die Branche bewegen und nehmen dann nach Möglichkeit diese Aspekte in unseren Lehrplan auf.“ Die Dozenten, die fast ausnahmslos aus der Praxis kommen, sorgen dafür, dass nicht nur theoretische Inhalte vermittelt werden, sondern dass die Teilnehmer möglichst viele praktische Erfahrungen sammeln.

„Der Erfolg hängt in dieser Branche stark von der Beziehung zum Kunden ab“

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„Die Rückmeldungen, die wir bekommen, sind sehr gut.“

Ein Schwerpunkt der Ausbildung, erzählt uns Susanne Grabau, liege auf der Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer: „Gerade in der Eventbranche hängt der Erfolg sehr stark von der Beziehung zum Kunden ab“, sagt sie. Und damit nichts dem Zufall überlassen wird, gehören an der IECA Rhetorik-Seminare und das Üben von Pitch-Situationen zum Pflichtprogramm. „Die Rückmeldungen, die wir auch von ehemaligen Absolventen bekommen, sind sehr gut.“

Voraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung zum IEO ist eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung in einem kaufmännischen, verwaltenden oder dienstleistungsorientierten Ausbildungsberuf oder eine abgeschlossene Hoch-/ Fachhochschulausbildung sowie mehrere Jahre Berufserfahrung in der Branche. Gute Englischkenntnisse sind ebenfalls Pflicht. Bei erfolgreicher Teilnahme gibt es am Ende ein Zertifikat der IHK Rhein-Neckar.

Aus drei Tagesseminaren pro Jahr sind mittlerweile knapp 40 geworden

Darüber hinaus bietet die IECA an verschiedenen Standorten Tagesseminare zu den unterschiedlichsten Themen an. Darunter sind zum Beispiel ein Workshop mit dem Zukunftsforscher Andreas Reiter aus Wien, eine Einführung ins Online-Marketing und eine Veranstaltung zum hochaktuellen Thema Green-Meeting. Mitmachen kann jeder, allerdings verfügen laut der IECA-Projektleiterin rund 80 Prozent der Teilnehmer bereits über Praxiserfahrung. „Wir haben mit drei Tagesseminaren angefangen, mittlerweile haben wir knapp 40 pro Jahr. Künftig werden auch Seminare in Berlin angeboten, da die m:con – mannheim:congress GmbH dort ab Juni ein Hauptstadtbüro haben wird“, berichtet Susanne Grabau. Wir sind gespannt, wo diese Entwicklung noch hingeht.