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Virtuelle Schutzhülle für Fahrzeuge von Mercedes-Benz (2010-02-23)

Virtuelle Schutzhülle für Fahrzeuge von Mercedes-Benz
Mit einer designstarken, modularen Wanderausstellung geben Milla & Partner der Sicherheit beim Fahren mit Mercedes-Benz-Automobilen eine deutliche Gestalt. Ins Zentrum der Ausstellung, die wie eine futuristische Forschungsstation für Präzisionsmessungen anmutet, stellten die Stuttgarter Szenografen ein Experimentelles Sicherheitsfahrzeug, das ESF 2009. Dessen "virtuelle Schutzhülle" können die Besucher anhand von Exponaten und interaktiven Terminals erforschen.

Mercedes-Benz gilt als Vorreiter für Sicherheit im Straßenverkehr. Bereits Ende der 1950er Jahre führte das Unternehmen Crashtests durch und betrieb eine systematische Unfallforschung. Dies war der Beginn von weitreichenden Sicherheitsinnovationen wie dem Anti-Blockier-System (ABS) oder dem Airbag. Heute sorgt in Mercedes-Benz Automobilen ein ganzes Spektrum von intelligenten Systemen und Technologien dafür, Gefahrensituationen zu vermeiden oder deren Folgen wesentlich abzumildern. Viele dieser Systeme arbeiten von den Insassen weit gehend unbemerkt.

Mit einer übergreifenden Ausstellung zu Sicherheitsinnovationen von Mercedes-Benz ist es Milla & Partner gelungen, das komplexe Gefüge verschiedenster Funktionen zu einer klaren Vorstellung zu verbinden. Sie kreierten das Bild einer "virtuellen Schutzhülle". Diese macht deutlich, wie die verschiedenen Technologien im Zusammenspiel die Schutzzone für die Insassen weit über die Karosserie hinaus ausdehnen. Ins Zentrum der Ausstellung stellten die Stuttgarter Szenografen ein Experimentelles Sicherheitsfahrzeug, das ESF 2009. In diesem Modell steckt die geballte Sicherheitsleistung von über 30 Sicherheitsinnovationen, darunter 13 brandneue Erfindungen, die Mercedes Benz für die Fahrzeuge der Zukunft entwickelt hat. "Das ESF 2009 zeigt, dass wir noch viele Ideen haben und den absoluten Willen, auch künftig die Automobilindustrie in diesem Feld anzuführen", erklärt Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG.

Inszenierung und Design der Ausstellung - von der Typografie über das Screendesign bis hin zum Kommunikationsmobiliar - veranschaulichen die Präzision der Sicherheitssysteme und laden ein, die virtuelle Schutzhülle zu erforschen und zu verstehen. "In dieser Ausstellung fühlen Sie sich, wie Forscher in einer Hightech Messstation für Fahrzeugsicherheit", erläutert Kreativdirektor Sebastian Letz  von Milla & Partner sein Konzept und Design für die Ausstellung. Die Besucher haben die Möglichkeit, das auf einer schwarzen Gitterrost-Plattform im Zentrum platzierte ESF 2009 in Ruhe zu inspizieren. Typografie an der Karosserie weist darauf hin, an welchen Stellen die einzelnen Sicherheitslösungen verankert sind und wo ihnen das ESF tiefere Einblicke in seine Funktionsweise gewährt. Vor einer dunklen Rauchglaswand, dem Hintergrund des ESF, blitzen regelmäßig stilisierte Messkreuze orange auf. "Sie deuten auf die permanente Vermessung der Fahrzeugumgebung hin und verweisen so auf die virtuelle Schutzhülle", erklärt Letz.

An Terminals, die mit der Fahrzeugplattform verbundenen sind, können die Besucher die Leistungsfähigkeit des ESF 2009 digital unter die Lupe nehmen. Das Zusammenspiel zwischen den Sensoriken, elektronischen Systemen und zahlreichen Sicherheitsfeatures wird erläutert. Fünf besonders wichtige Innovationen haben Milla & Partner herausgegriffen, um sie als Exponate auf dem Terminal-Pult in Szene zu setzen, darunter ein intelligentes Lichtsystem, die unter dem Fahrzeugboden angebrachte Unfallbremse "Braking Bag" und die aus einer aufblasbaren Metallstruktur bestehende "Pre-Safe Structure", die im Ernstfall den Fahrerraum zusätzlich stabilisiert. Diese Exponate können die Besucher im Detail untersuchen - direkt am Objekt wie auch digital am Monitor.

Orte und Anlass der Ausstellung

Anlass für die Kreation der Ausstellung bot das Sicherheitsjahr 2009, in dem Mercedes-Benz die Jubiläen wegweisender Sicherheitsentwicklungen gefeiert hat. Vor über 50 Jahren hat das Unternehmen unter anderem die ersten Crashtests durchgeführt und auch das erste Fahrzeug mit Knautschzone auf den Markt gebracht.

Eine glanzvolle Premiere feierte die Ausstellung mit dem ESF 2009 im Juni auf der 21. ESV-Konferenz (Enhanced Safety of Vehicles). Eher als Zeichen großer Anerkennung für Mercedes-Benz, denn als Zufall gilt, dass diese weltweit größte Konferenz zur Sicherheit von Fahrzeugen 2009 in Stuttgart stattfand. Indessen bleibt es nicht nur Fachleuten vorbehalten, das ESF 2009 und seine virtuelle Schutzhülle zu erkunden. Im September wurde die vielfach einsetzbare Ausstellung auf der IAA 2009 in Frankfurt gezeigt und hat nun ihre Tournee durch die Mercedes-Benz-Niederlassungen in ganz Europa begonnen.

 

Quelle bzw. Informationen von:
Milla & Partner GmbH

 

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