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Treffen zweier Spitzenensembles

vom 19.04.2007 veröffentlicht über meinMemo

Auftakt mit symphonischer Blasmusik vom Feinsten.

Das Kulturfestival „Idar-Oberstein leuchtet“ startete in diesem Jahr mit einem Gemeinschaftskonzert des Symphonischen Blasorchesters Obere Nahe (SBO) und des Ludwigsburger BlechbläserQuintetts. Am Sonntag, 29. April, um 17 Uhr erwartet die Besucher unter dem Motto „SBO meets Ludwigsburger Blechbläserquintett“ im Stadttheater Idar-Oberstein ein außergewöhnliches Konzerterlebnis auf höchstem Niveau.

Die Teilnahme des SBO am Kulturfestival hat schon eine gewisse Tradition. Seit dem Beginn von „Idar-Oberstein leuchtet“ im Jahr 2002 war das Orchester jedes Jahr dabei, schon mehrfach im Zusammenspiel mit anderen namhaften Bläserformationen. Dieses Mal konnte das renommierte Ludwigsburger BlechbläserQuintett als Gastensemble gewonnen werden. Auf dem Programm des Gemeinschaftskonzertes stehen unter anderem die Suite aus der West Side Story von Leonard Bernstein, There’s no Business like Showbusiness von Irving Berlin und südamerikanische Rhythmen mit den Miniatures Brasileiras von Hudson Nogueira.

Das im Jahr 1990 gegründete Symphonische Blasorchester Obere Nahe gilt als eines der Spitzenensembles in Rheinland-Pfalz. Die rund 60 Mitglieder des Orchesters bilden einen harmonischen Klangkörper, den leidenschaftliche Spielfreude und das Streben nach symphonischer Klangvielfalt auszeichnet. Für das außergewöhnliche Repertoire der symphonischen Blasmusik ist der junge Dirigent Jochen Lorenz verantwortlich. Unter seiner Leitung hat das SBO einen Leistungsstand erreicht, den es nicht nur regelmäßig in verschiedensten Konzerten unter Beweis stellt, sondern der es darüber hinaus auch bei internationalen Wettbewerben an die Spitze stellt. So errang das Orchester im Jahr 2005 beim Wereld Muziek Concours in Kerkrade, der "Olympiade für Blasmusik", die Goldmedaille in der 1. Division.

1984 gründete sich das Ludwigsburger BelchbläserQuintett aus Studenten und angehenden Orchestermusikern der Musikhochschulen Stuttgart und Mannheim. Die Konzeption war, Blechbläserkammermusik auf hohem Niveau in Konzertsälen, Schlössern, im Freien, in Kirchen und Schulen und bei anderen möglichen Gelegenheiten bekannt zu machen. Dabei sollten auch unkonventionelle Programme, Arrangements und Auftrittsformen vor allem auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und Gruppen entwickelt werden.

Dies ist dem Quintett, wie die zahlreichen nationalen und internationalen Kritiken dokumentieren, gelungen. Konzerte und Reisen führten die Musiker durch ganz Deutschland, nach Italien, Frankreich, Israel, Saudi-Arabien, Österreich, Russland, Kroatien, Hongkong und Namibia. Über 1200 Auftritte hat das Ensemble in seinem über zwanzigjährigen Bestehen gestaltet und ist dabei seiner ursprünglichen Konzeption treu geblieben, obwohl in der Zwischenzeit alle Musiker in anerkannten Positionen des Musiklebens stehen. Einladungen zu renommierten Musik-Festivals, vierzehn CD-Einspielungen, Fernsehauftritte und diverse Rundfunksendungen unter anderem im Hessischen Rundfunk, Deutschland Radio und dem SWR unterstreichen den überregionalen Namen, den das Quintett sich erspielt hat.