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Neuer Lehrgang beim Studieninstitut für Kommunikation: Multisensorische Markenkommunikation (2011-05-19)

Neuer Lehrgang beim Studieninstitut für Kommunikation: Multisensorische Markenkommunikation
Referent Karsten Klepper, Leiter Corporate Senses, Institut für ganzheitliche multisensorische Markenbildung
Erstmals findet in Europa ein Lehrgang zum Thema „Multisensorische Markenkommunikation“ vom 15. bis 17. Juli 2011 in Düsseldorf statt. Veranstalter sind das Studieninstitut für Kommunikation am Standort Düsseldorf sowie das Institut Corporate Senses aus München. Neun hochkarätige Referenten beschäftigen sich dabei unter anderem mit den Fragen: Welche Vorteile bietet die Multisensorik in der Markenkommunikation? Kann man Macht hören, Leistung riechen? Und: Wie schmeckt Glück?

Die dreitägige Spezialfortbildung richtet sich an Marketingmanager, die ihr Wissen um den Bereich „Corporate Senses“ erweitern wollen. Dabei vermitteln erfahrene Experten, wie man Kunden mit allen Sinnen - Visualität, Akustik, Sound, Duft, Haptik und Gustatorik - anspricht, um Kaufleidenschaft und Marken­bindung zu erzeugen.

Federführend für dieses in dieser Form einmalige Seminar, ist Karsten Klepper, Experte für ganzheitlich integrierte Multisensorik. Er erklärt den Erfolg dieses Marketing-Ansatzes so: „Der Schlüssel ist ein mehrdimensionaler Ansatz, der alle Rezeptoren gleichberechtigt miteinander verbindet. Es wird versucht, jeden einzelnen Sinn zu adressieren, um einen Erinnerungseffekt zu erzeugen.  Zurzeit erfolgt die Kundenansprache zu 80 Prozent über das Visuelle, gefolgt von Sound und Duft. Oft vernachlässigt wird der Tastsinn. Das wird sich zukünftig ändern müssen, will eine Marke maximale Differenzierung und eine hohe Markenerinnerung erreichen. Der Schlüssel: die richtige kongruente multisensorische Ausprägung der Marke. Wer das richtig und rechtzeitig angeht, wird sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen.“

Den Begriff "NotaSensorik"® ließ sich der Münchner zusammen mit seinem Partner Michael Mazanec schützen: „Es ist die derzeit einzige Methodik zur gleichgerichteten und multisensorischen Codierung eines Markenwerts. Konkret: In Zukunft wird man dadurch nicht nur bestimmen können, welche Farbe zum Beispiel für Innovation steht, und wie sie sich anhört, sondern auch, wie Innovation schmeckt, riecht und wie es sich anfühlt. Den Corporate Senses gehört die Zukunft.“

Weitere Seminarthemen sind: Haptical Branding, Sound Marketing, Olfaktorik und Gustatorik. Im Seminar “Olfaktorik“ geht Diplom-Ingenieur Thierry Jean Bourrat u.a. auf die Themen „Duftstoffe am Scheideweg“, „Verhalten von Aromastoffen“ und „Aromenkreationen“ ein. Referent Dr. Martin Grunwald leitet in Leipzig das von ihm gegründete Haptik-Forschungslabor, und führt neben den evolutionären Perspektiven der Sinnessystementwicklung u.a. ein in die Funktionen und Aufgaben der Haptik in Marketing und Haptik-Design. Er ist der Meinung:  „Kein anderes Sinnessystem hat für den Menschen so eine wichtige Bedeutung wie die Haptik. Multisensorisches Marketing wird dieser Tatsache Rechnung tragen müssen, wenn es erfolgreicher sein will als bisher.“ John Gloves, Geschäftsführer von “GLOVES Sound Branding”, wird hingegen die strategische Nutzung von Musik und Klang im modernen Markenmanagement erläutern. Und Referent Alexander Biesalski, der zum Thema „Markenwertbestimmung“ sprechen wird, weiß: „Nichts ist wertvoller als ein guter Name – diesen gilt es mit allen Sinnen zu gestalten.“

Dr. Martin Kern, der das Thema „Multisensorische Marktforschung“ betreut, fasst zusammen: „Das Unterbewusstsein des Menschen spielt eine viel größere Rolle als gemeinhin angenommen. Es bestimmt maßgeblich unser Verhalten, auch bei der täglichen Kaufentscheidung. Viele ökonomische Lehransätze aber berücksichtigen dies nicht. Deshalb sehe ich in multisensorischem Branding, das Marken über die unterbewusste Sinneswahrnehmung stärkt, einen modernen und zeitgemäßen Ansatz für erfolgreiche Markenführung.“

 

Quelle bzw. Informationen von:
Studieninstitut für Kommunikation

 

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